Loyalty Marketing a la Adobe Digital – haben die eine Lösung?

Freundliche Einladung einer Firma Adobe Digital zum Thema Loyalty Marketing, “…so funktioniert es” mit der Bitte doch eine Studie herunterzuladen.

Jetzt stören mich dabei einfach 2 Sachen, die manchmal doch so wichtig sind. Der Absender. Ich habe mal im Direct bzw. Dialog Marketing erfahren, jede Botschaft braucht einen Absender, möglichst aus Fleich und Blut, damit man mit einer Person interagieren kann. Hier fehlt Adobe scheinbar eine oder die verantwortliche Person.

Wenn ich ganz unten weiterlese erfahre ich auch, dass die Email scheinbar aus Ireland kommt. Schön, zu wissen.

Ich bekomme immer mehr Newsletter, die so unpersönlich sind, dass ich nicht weiterlese…, schasde Chance vertan.

Wenn ich dann nach allen Bildern auch noch die Anrede sehe, frage ich mich, warum können Sie meinen Nachnamen, den Sie kennen nicht Gross-Klein umsetzen. Naja, kann natürlich sein, dass sie wissen, dass ich immer nur Kleinbuchstaben verwende, was ja zu Zeiten vom Bauhaus in Deutschland ja gang und gebe war…

Als neugieriger Mensch klicke ich weiter und komme auf die folgende Page (Achtung, jetzt werden die Marketingmanager(-innen) schon nervös wegen der Klickrate, die die Kampagne erzeugt.

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Jetzt befinde ich mich in der Adobe Marketing Cloud. Schön zu wissen. jetzt muss ich einige Felder ergänzen, um an die Studie zu gelangen. Gut sage ich mir, aber keines der Felder wird scheinbar geprüft?

Naja, kochen halt auch nur mit Wasser. Wer die Studie liest wird feststellen, die Ergebnisse sind wenig nachvollziehbar, es fehlt an Budgets, Kampagnetypen, wirklichen Respondern, abgesprungenen Kunden, Kunden die inaktiv wurden.

Ich frage mich, wenn man in Märkten mit wenigen Kunden arbeitet, wie viele Kunden kann ich durch dieses Giesskannen-Marketing vergraulen?

Die Studie habe ich angefügt, wer Sie lesen möchte, ohne sich zu registrieren. Hier ist der Link

Freundlichst Ihr Martin Lange

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