Custom Audience

Im digitalen Zeitalter hinterlassen wir oftmals online unsere Spuren. Mittlerweile ist es auch in den hintersten Reihen angekommen, dass all unsere Online Aktivitäten getrackt werden und persönliche Daten wie am Laufband gesammelt werden. Was genau mit diesen Informationen angestellt wird, das hinterfragen die wenigsten oder wollen es gar nicht so genau wissen. Der Wortlaut, dass die Daten intern oder gar extern für Werbezwecke weiterverarbeitet werden, ist oftmals ungenügend und vage formuliert. Wenn dies transparenter und klarer ausgedrückt wird, laufen Unternehmen Gefahr potentielle Kunden abzuschrecken und allenfalls zu verlieren.

Umstritten ist der Einsatz von Custom Audience, für Unternehmen ein Segen und für die Datenschutzbehörde ein Fluch. In der Praxis hat die Verwendung von “Custom Audience” sich mittlerweile als fester Bestandteil von Social Media etabliert und ist bei Marketern kaum wegzudenken. Facebook (nebst Google, Twitter, etc.) nimmt in diesem Bereich als Anbieter von Custom Audience eine Vormachtstellung ein. Nachdem sie Facebook Ads salonfähig gemacht haben, haben sie sich nicht zurück gelehnt, sondern die Werbemöglichkeiten weiter ausgebaut. Custom Audience.
Dieses Tool unterstützt Unternehmen bei der Definition von Zielgruppen, damit diese mit Werbeanzeigen pro-aktiv beworben werden können. Da die Zielgruppendefinition teils sehr kristallisiert erfolgt, können Werbetreibende die Streuverluste ihrer Werbeaktivitäten auf ein Geringes reduzieren.
Alles was benötigt wird ist die Bereitstellung oder das Sammeln von Kundendaten, natürlich mit deren Einwilligung.

Es gibt verschiedene Typen von Custom Audience
1. Custom Audience durch Website
Werbekunden von Facebook, binden ein Facebook Pixel auf ihre Webseite ein. Dieses trackt dann alle Aktivitäten von Besuchern auf der Seite, was nützlich sein kann für ein späteres Re-targeting.

2. Look-a-like Audience
Bei dieser Thematik geht es nicht um die eigentlichen Kunden/Besucher, sondern User mit vergleichbaren, ähnlichen Eigenschaften und Interessen. Sogenannte Zwillingsgruppen. Dies ermöglicht Unternehmen neue Zielgruppen einfacher zu erschliessen und für sich zu gewinnen. Dank den vorhandenen Daten der “eigenen” Fans, erkennen Algorithmen die neue Zielgruppe.

3. Custom Audience durch File
Dies sorgt für ein genaueres Targeting, da die IP-Adresse, die Nutzer ID und die E-Mail Daten an das Social Network vermittelt werden. Man kann somit Nutzer gezielt mit Werbung bespielen.

4. Mobile App
Alle Apps, bei denen man sich mit dem “Facebook Account” registrieren kann, sammeln im Hintergrund jeden Wisch, Kauf, etc.

Adieu geliebte Anonymität!
Datenschutz sei gewährleistet, so wird es seitens der Website Betreiber angepriesen. Die Daten sind ja verschlüsselt. Nun, dies entspricht nur einem Bruchteil der ganzen Wahrheit. Gehen wir zurück zum Facebook Pixel auf der Webseite. Die gesammelten Daten werden im Ad Manager, im Facebook Business Center, hochgeladen. Natürlich, wenn man sich einverstanden mit der Benutzung von Custom Audience durch Facebook nutzt und die Einwillung der Dateninhaber innehat.
Die hochgeladenen Daten (teils gespickt mit Mobiltelefonnummern, PLZ, Geburtsdaten, etc.) werden von FB verschlüsselt und durch einen Hashwert (vergleichbar mit einem “digitalen Fingerabdruck”) ersetzt. Matchentscheidend dabei ist, dass unterschiedliche Datei-Informationen nicht dem gleichen Hashwert zugeordnet werden dürfen, ansonsten liegt eine Kollision vor.
Nach dem Upload, werden die verschlüsselten Kundendaten mit den hinterlegten Facebook-ID (ebenfalls in Hashwerten angegeben) abgeglichen und bei einem “Match”, werden der bestimmten Zielperson Werbeanzeigen des Unternehmens angezeigt. Die Kontaktdaten sind verschlüsselt, aber die restlichen Informationen (Geschlecht, Alter, etc.) bekanntlich nicht. Ansonsten kann eine Person auf den Plattformen nicht klar bestimmt werden.
Wie gesagt, selbst durch den Besuch einer Webseite (sofern man der Verwendung von Cookies zustimmt), werden bereits Daten gesammelt und später tauchen im persönlichen Newsfeed Werbeanzeigen von bereits angesehenen Produkten auf.

Im Frühling 2018, wird das neue Datenschutzgesetz im EU-Raum in Kraft treten. Die Schweiz zieht auf dieser Ebene nach, damit über grenzübergreifende Fälle in Zukunft fair gerichtet werden kann. Kein Weg führt daran vorbei, denn dies ist die Voraussetzung für einen funktionierenden Datenaustausch zwischen den Staaten. Die Schweiz ist also dazu verpflichtet ihr Datenschutzgesetz von 1993 zu revidieren und Verschärfungen in dieser Hinsicht einzuführen.
Wirtschaftlich betrachtet, wird dies branchenübergreifend auf dem digitalen Markt grosse Veränderungen mit sich bringen.

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Hold tight! Influencer Marketing gone wrong

Hold tight! Influencer Marketing gone wrong

Der Hype ist “real”. Alle stürzen sich ins Getummel, welches sich Influencer Marketing nennt. Alle wollen in diesem Bereich in der Front Row sitzen. Doch auch hier gilt: es ist nicht alles Gold, was glänzt.
Bei einer erfolgreich geführten Kampagne, schlägt sich dies möglicherweise in eine Vervielfachung des ROI um. Nichtsdestototz muss der Fakt, dass unüberlegtes Influencer Marketing in eine unerwünschte Richtung führen kann, berücksichtigt werden.
Unternehmen sollten sich nicht kopflos in die Treibjagd nach Influencern begeben. Einige Unternehmen haben sich in diesem Bereich bereits etabliert, während andere gerade ihre erste Schritte ins “Influencer Marketing Land” wagen.

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Die Auswahl der Influencer darf nicht willkürlich oder oberflächlich geschehen. Ein Brand sollte sich im Vorfeld eine Checkliste zulegen, welche sie Punkt für Punkt abarbeiten können. Einige Beispiele: Wie steht es mit dem Brand Fit, passt der Blogger zur Marke? Wie sieht es mit der Bildwelt und deren Sprache aus? Sind diese übereinstimmend mit den Erwartungen und Qualitätsansprüchen der Marke? Ist die Zielgruppe für diese Kampagne klar definiert? Ein Unternehmen sollte in der Lage sein, ihre Kundengruppe deutlich anzusprechen, ansonsten zielt die Kampagne an ihnen vorbei. Und zu guter letzt: das Budget. Die sozialen Stars möchten natürlich Kapital aus ihrem Einfluss schlagen, und wer etwas davon möchte, der kann teils tief in seine Tasche greifen.

Unternehmen, die einfach auf das Pferd “Influencer Marketing” gesetzt haben, ohne sich eine Strategie auszudenken, sind diejenigen, welche bangend auf der Tribüne sitzen und zusehen, dass ihr Pferd “heil” und (hoffentlich) siegend durch die Zielgerade galoppiert. Manche hatten Glück, andere weniger.

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Der neueste Fall im Bereich “Fails” : Bianca Heinicke aka Bibi, eine erfolgreiche Beauty Youtube Vloggerin (Bibi’s Beauty Palace) hat sich mit Warner Music Germany zusammen geschlossen und ein Musikvideo veröffentlicht. Warner Music Germany versprach sich von dieser Kooperation, dass jüngere User (welche die Zielgruppe von Bibi sind) auf ihr Label aufmerksam werden. Nur, wie gesagt, Bibi ist Experte in Sachen Beauty und ihr musikalisches Potenzial, neutral betrachtet: es besteht noch Luft nach oben. Unabhängig ob wir jetzt vom Tune oder vom Songtext reden – ein Erfolg ist der Song nicht. Die Resonanz auf den sozialen Medien war gewaltig, ebenso die Anzahl der Dislikes (2 Mio, Stand: 15.05.2017) – der Shitstorm war enorm, so dass ich selbst nicht darum herum kam, das Video rauszusuchen und es mir anzusehen. Und ich behaupte einmal, es ist anderen auch so ergangen. Bibi sollte einfach bei ihrem Handwerk bleiben und Warner Music Germany, nun ja, sie müssen wohl nun damit leben, dass sie ab nun mit einem Musikvideo der schlechteren Qualität in Verbindung gebracht werden.
Hier geht’s übrigens zum Musikvideo: How it is (wap bap)

Die Schlussfolgerung daraus: Reichweite ist nicht alles, auch wenn die Zielgruppe des Influencers für ein Unternehmen stimmt. Wenn ein Influencer seine Gewohnheiten durchbricht und etwas komplett Neues, etwas Irrelevantes, welches gar nicht in sein Business passt, postet – dann irritiert er seine eingefleischten Fans. Die ganze Kampagne hinterlässt somit einen faden Nachgeschmack, bei der man den Eindruck bekommt, der Influencer ist diese Kooperation aus finanziellen Gründen eingegangen und hat kurz Mal seine Werte über Bord geworfen. Die Folgen daraus sind klar nicht zu unterschätzen, es kommt wie ein Bumerang zurück. Einige Brands sind in solchen fehlinvestierten Kampagnen untergegangen (Fyre Festival, Sunnycoclothing, etc.) oder sind mit einem blauen Auge davongekommen.
Es besteht also im Interesse eines Unternehmens, sorgfältig, strukturiert und mit einem klaren Ziel an das Influencer Marketing heranzugehen. Wer will schon die langjährige Vorbarbeit, welche in einen Markenaufbau einfliesst, durch ungeschicktes Influencer Marketing zerstören?

-Anh Nguyen

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Judgements against prejudices

Judgements against prejudices

Influencer Marketing ist auf dem Vormarsch und gewinnt zunehmend an Bedeutung und Gewicht. Daher ist es immer wieder erstaunlich, wenn Unternehmen, diesen Bereich unterschätzen oder gar belächeln oder im besten Fall keine Ahnung davon haben.
Auf den ersten Blick sind die Reaktionen, wenn man nur das Endprodukt eines Bloggers sieht – ein wenig nachvollziehbar. Auch wenn 2016 vom Wort “Influencer” geprägt war – es scheint noch nicht überall in den Köpfen angekommen zu sein, wieviel Effort in einem professionell betriebenen Blog steckt. Denn viele Influencer können sich dank ihrer eisernen Disziplin auf einen guten Nebenverdienst verlassen oder gar davon leben. Dies alles, weil sie ihre Person als eigenständige Marke perfekt im Markt positionieren konnten – und dies wollen Unternehmen/Brands doch auch, nicht?
Denn an diesem Punkt, so meine Meinung, sollten alle, welche sich herablassend über die Social Media Influencer auslassen – sich einfach eingestehen: Okay- die Influencer wissen wie sie einen Hype lostreten und anschliessend mit dem Internet Fame und den Likes ordentlich abkassieren können.

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Räumen wir heute die Mythen aus dem Weg

Influencer schreiben oder posten nur Inhalte
Zugegeben – es ist DIE Aktivität, welches ihr Business zum Laufen bringt. Und ganz ehrlich: ein Bäcker backt, ein Schreiner zimmert Möbel – also ist es naheliegend dass ein Blogger schreibt und ein Influencer seinen Content in der Blogosphäre streut.

Jeder kann ein Influencer sein
Könnte – nicht kann. Es braucht Geschick, eine Idee, Fleiss und eine Portion Glück – wenn du all dies hast, gratuliere, die ersten Schritte in deinem Influencer Leben sind somit geebnet. Der Konkurrenzkampf ist brutal und man kann Darwins Evolutionstheorie hier sehr wohl anwenden: der Stärkere überlebt auf den Social Media Kanälen und steigt empor, während der Schwächere sich schwer tut aufzusteigen oder gar untergeht.

Bloggen ist keine anstrengende Tätigkeit
Körperlich nicht – aber wenn man hinter die Kulissen schaut, da bedarf es vieler Faktoren für einen einzigen Blogpost: Aushandeln der Vertragskonditionen, Planung, Zeitmanagement, Posting, Reporting und die Stellung der Rechnung.
Das Qualitätsniveau der Contents von den Influencern ist mittlerweile ebenbürtig mit den Hochglanz Werbungen aus der Vogue – nur mit dem feinen Unterschied, dass es Menschen wie du und ich sind, welche für die Produkte/Dienstleistungen einstehen und diese sympathisch an die Masse bringen.
Und dies setzt voraus, dass die Influencer sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um authentischen, sowie ansprechenden Content für ihre Community zu produzieren. Nur ein bisschen Kreativität und dies reicht?
Die Influencer handeln Verträge mit Firmen aus und fungieren als anschliessend als Creative Director, in dem sie Storyboards und ein Konzept für Firma X erstellen. Man will sich eben bei der Berichtserstattung inklusive Product Placement nicht lumpen lassen.  Sie sichten Locations und holen sich Bewilligungen ein, damit sie in den gewünschten Lokalitäten fotografieren dürfen. Ausserdem gilt es einzuplanen, ob man noch jemand Externes in ein Projekt einbinden möchte, weil  Fachkompetenzen benötigt werden. Die Lowbudget Variante: der Partner drückt auf den Auslöser und unterstüzt das Influencer Business.
Anschliessend, werden die Bilder selektioniert und ein dazu passender, gut recherchierter, aussagekräftiger Artikel geschrieben. Selbst der Zeitpunkt der Veröffentlichung wird klar gesetzt, die Blogger arbeiten meistens an mehreren Projekten gleichzeitig. Übrigens, habt ihr euch schon mal gefragt, warum viele europäische Blogger gegen 8.00/9.00 Uhr morgens posten? Weil die meisten von uns in den Zügen sitzen oder im Büro ihre Morgenruhe geniessen und dabei den Blogpost lesen.
Schliesslich haben auch unsere Internet Persönlichkeiten, oftmals noch einen 100% Job neben dem Blog und damit sie alles unter einen Hut kriegen, müssen sich strikt an einen Zeitplan halten.
Beispiele für Editorials, Stories: vanellimelli, Nanda Schwarz, weare365

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Events, Goodies, sponsored trips – das Leben eines Influencers
Natürlich sind die “Big fishes” am besten sichtbar in den sozialen Medien. Diejenigen, die ein (ohne wertend oder neidisch zu klingen zu wollen – Ehrenwort!!) Jetset Leben führen. Heute Palm Springs, morgen Los Angeles, übermorgen Bali am Strand? Übrigens der Trip wurde von Samsung, Desperados, etc. gesponsert. Ihr Leben zeigt den Anschein einer nie endenden Party in Kombination mit exklusiven Reisetrips – kurz, die Topshots unter den Influencern scheint in den luxuriösen Dauerferien zu sein.
Doch man beachte: diese grossen Namen (Caro Daur, SincerelyJules, Emitaz, etc.) machen nur einen Bruchteil der heutigen Blogosphäre aus. Micro Influencer bekommen nicht alles komplett gesponsert, oftmals wird nur ein Bruchteil der Mehrkosten des Bloggers gedeckt. Reisespesen, Kleider, Produkte werden aus eigener Tasche bezahlt.
Die Events? Nun ja klingt nach Glamour, Apéro und und und – es dient aber wie in anderen Branchen auch, als Networking Anlass. Schlussendlich sind im Business oftmals Kontakte ausschlaggebend für Aufträge. Weil dieser jemand, jemanden kennt, der jemand kennt, welcher weiss, das alle nun wissen, dass die Stunde des Influencer Marketings gekommen ist.
Zu den Goodies, sie sind ein schöner Nebeneffekt für die Influencer – schlussendlich möchten wir doch alle Cash für unsere Arbeitsleistung oder? Oder seid ihr auf Dauer glücklich wenn der Chef euren Lohn Ende Monat mit Lebensmitteln abgeltet? Eben.

Bloggen ist ein Hobby – es macht also immer Spass!
Nun ja. Ich wage zu behaupten, im Grossen und Ganzen macht es Spass. Aber – wer von euch liebt seinen Job? Natürlich alle – und geben wir es zu (!), es gibt Tage, an denen wir uns am liebsten einfach umdrehen möchten, wenn der Wecker losgeht. Weil der Mangel an Motivation für die Arbeit grösser ist, als die Euphorie produktiv zu sein.
Solche Tage haben auch die Influencer. Hast du einmal den Social Media Olymp erreicht, dann ist der Druck an Aktualität, Kontinuität und ständiger Präsenz immer da. Wer längere Zeit in den sozialen Medien nichts von sich hören lasst, der wird von der Online Community (vergleichbar mit dem Göttervater Zeus), vom Berg runtergestossen. Und ob man es wieder ganz nach oben schafft, ist eine ganz andere Frage, denn es gibt genug andere aufsteigende Influencer, welche dich ersetzen können.
Wie gesagt – Disziplin ist eine der Eigenschaften, welche man als Influencer an den Tag legen muss.

Influencer sind nicht objektiv
Public Relation ist hier angesagt. Und wie jedes Unternehmen, müssen auch Influencer sich um ihre Reputation kümmern. Sie vertreten ihre eigenen Werte, Haltungen und Prinzipien. Genauso wählen sie auch ihre Kooperationspartner aus. Authenzität wird hier gross geschrieben. Kein seriöser Social Media Guru, wird sich einer Kooperation annehmen, welche nicht zu ihm passt. Er wird auch keine positiven Empfehlung zu einem Produkt abgeben, wenn es in Wirklichkeit untauglich ist.
Weshalb nicht? Influencer haben sich eine Community aufgebaut, welche ihnen voll und ganz vertrauen. Nehmen wir an, ein schlechtes Produkt wird von einem Blogger an seine Gefolgschaft weiterempfohlen – und User beschweren sich nach dem Kauf darüber. Dann können “unkontrollierbare” Shitstorms über das Produkt und schlussendlich den dafür werbenden Blogger ausbrechen. Und wer will schon so einen aussitzen, geschweige online auf diese Art und Weise ausgeknockt werden? Den Impact von ihrem Content dürfen Influencer nicht unterschätzen.
Solche Fälle gab es genug in der Vergangenheit und wie es im Business läuft, müssen andere daraus lernen und die gleichen Fehler vermeiden.

Wer nach diesen Punkten immer noch glaubt, dass das Business der Influencer nicht ernst zu nehmen ist, respektive ihre Tätigkeit. Versucht euch mit einem eigenen Blog und arbeitet täglich für den Content, nebst eurem Hauptberuf – versteht sich doch von selbst!

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Anh Nguyen

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Touchpoints Erstellen Sie ihr Social Media Strategie Canvas

SoMe Strategie Canvas

In den letzen 3 Jahren haben wir in der Social Media Beratung die Erfahrungen gemacht, dass in vielen Unternehmen nur eine geringe Bereitschaft besteht, die Social Media Strategie an die Unternehmensstrategie anzupassen. Man nutzt vielmehr eine einfachere Art Strategie oder arbeitet nach dem Prinzip Trial & Error. Das hängt gemäss einer Studie der Hochschule Luzern wohl daran, dass es in vielen der Schweizer Firmen keine verantwortliche Person für den Bereich Social Media gibt.

Diese Tatsache ist für uns umso erstaunlicher, da der Grossteil der Schweizer Bevölkerung im Alter über 10 Jahre oder Mitarbeiter von Firmen via Social Media Kanälen erreichbar sind.

Das Modell der Hochschule Luzern zeigt auf, dass das benötigte Wissen im jeweiligen Unternehmen eine gewisse Verbreitung und Vorarbeit benötigt. Zudem nimmt Social Media eine immer grössere Bedeutung für das Management ein. Um die Strategie richtig umzusetzen braucht es die richtigen Tools und Prozesse.

Social Media Strategie Wissen Hochschule Luzern

Abb. Benötigtes Wissen für den strategischen Einsatz von Social Media (B2B & Social Media 2016 Hochschule Luzern)

Scheinbar scheuen sich viele Firmen den Aufwand ein solches Modell konsequent anzuwenden und auf die eigene Firma anzupassen.

Das hat uns jetzt dazu veranlasst eine einfache Methode auf das Thema Social Media zu adaptieren, die man im Bereich des Business Modelling einsetzt, sogenannte Business Canvas. Unser Social Media Strategie Canvas soll helfen alle notwendigen Bereiche für eine Social Media Strategie für allen Beteiligten auf einem Blatt darzustellen. Die Ergebnisse dazu können erarbeiten wir mit Ihnen über eine IST-Analyse, einen Fragebogen und einen Workshop. Hier ein kurzer Überblick zu den Fragen, die helfen können Ihre IST und Soll Situation zu erarbeiten.

SoMe Strategie Canvas Fragen

Unser Ziel ist es die Firmen handlungsfähig zu machen. Spätestens nach einem Workshop sollen die notwendigen ersten praxistauglichen Schritte definiert sein und die Firmen handlungsfähig werden. Auch dann gibt es einiges zu tun, aber unsere Kunden schätzen es eine ToDo Liste abarbeiten zu können.