Video Content

Video ist das Medium, welches die Marketing Landschaft 2017 dominieren wird. Steht zumindest überall. Eigentlich hat es schon immer einen grossen Platz im Internet eingenommen, unabhängig davon welches Jahr wir geschrieben haben.
Der Trend zeigt es bereits auf. Umgeben von hoch stilisierten Kampagnen, sehnen sich die Menschen in der heutigen Zeit nach mehr Authenzität, Echtheit und vor allem Selbstidentifikation. Weg von kostspieligen Videodrehs und mehr Realität und Individualität. Selbst gedrehte und geschnittene Clips stehen hoch im Kurs. Schlussendlich bleibt das Konzept des Storytellings bleibt im Kern dasselbe. Abgesehen vom Kostenfaktor, welcher sich dadurch ebenfalls deutlich senkt, ist die Video Produktion noch nie so einfach gewesen. Eine grosse Auswahl an Video Tools mit Basic Features ist für jedermann zugänglich und zugleich kostenlos geworden und man muss nicht ein Meister im Schneiden sein, zum eine spannende Filmsequenz zu kreieren. Hier ein Beispiel von unserem alleresten, selber produziertem Clip: Baden ist – Triebguet

Live Video Marketing
Durch die fortschreitende Digitalisierung und all seinen Optionen, kann heutzutage jeder als “freier” Reporter aktiv werden. Dank schnellerer Internetgeschwindigkeit und mehr Leistungsfähigkeit der mobilen Endgeräte, haben wir die Möglichkeit die Videos jederzeit und überall zu konsumieren.
Video Inhalte erhalten von Grund auf eine grosse Aufmerksamkeit. Die User ziehen visuellen Inhalt oftmals dem geschriebenem Content vor.

Bei Live Videos kommt der Faktor hinzu, dass Social Media User Erlebnisse ihres Social Media Stars “hautnah” mitverfolgen können. Sie ermöglichen zudem, dass User Kommentare und Fragen in Echtzeit generiert werden, das kann vom Brand aufgenommen werden und im Video darauf eingegangen werden – es steigert das Engagement und fördert die Bindung mit der Community.
Der Einsatz von Live Videos kann im B2B Business zweckmässig eingesetzt werden: Making Of, Backstage Insights, neue Produkte vorstellen, Interviews, etc. So können zukünftige, interessierte und bestehende Kunden auf sich aufmerksam gemacht werden. Die Vergänglichkeit der Live Videos sind ein weiterer Aspekt, welches die User auffordern das Streaming “Hier und jetzt” mitzuverfolgen. Auch wenn es später On Demand abrufbar ist – es ist nicht dasselbe “Feeling”, wie ab der ersten Sekunde live dabei gewesen zu sein.
Hinzu kommt, dass Live Videos auch spontan ausgestrahlt werden, dies macht Marken und Unternehmen doch so sympathisch und menschlich, weil ebendiese Videos improvisiert und auch kleine Patzer schmunzelnd zur Kenntnis genommen werden.
Marketer sollten das Medium Video ernsthaft in Betracht ziehen, da man damit auch eine Kampagnen Serie starten kann.
Bei der Produktion sollte auf Improvisation und Authenzität gesetzt werden, durchgeplant wirkt schnell gestellt. Schnelle und spannende Vermittlung von Informationen generiert schnelle Reichweite, welche von den Usern geschätzt wird.

picture via picjumbo.com

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Statista Dossier zum Thema “Megatrends”

Statista Megatrends

Netterweise haben wir die geballte Menge an Daten seitens der Statista (de.statista.com) in Ihrem Report “Megatrends” zur Verfügung gestellt bekommen.

Inhalte & Highlights wie zum Beispiel:
– Globalisierung – Prognose zum Frachtvolumen weltweit nach Regionen bis 2050
– Urbanisierung – In Städten lebende Bevölkerung in Deutschland und weltweit bis 2030
– Demographischer Wandel – Länder mit der höchsten Lebenserwartung 2015
– Digitalisierung – Prognose der Umsätze im E-Commerce weltweit bis 2021
– Künstliche Intelligenz – Umsatz mit Business-Anwendungen im Bereich künstliche Intelligenz weltweit bis 2025

Diese mehr als 300 Seiten möchten wir natürlich gerne teilen und allen Interessierten dieses Wissen verfügbar machen. Die Studie “Megatrends” kann man für 30 Tage hier downloaden.

Pinterest

Die Chancen im Dschungel der sozialen Netzwerke den Überblick zu verlieren, ist gross. Facebook, tumblr, twitter, und und und. Doch heute geht es nur um Pinterest.
Eine Plattform, auf der  virtuelle Pinnwände erstellt werden können, nur um diese individuell zu befüllen. Zu jedem beliebigen Thema enstehen somit Bilderkollektionen. Anders als bei anderen Plattformen, dient Pinterest zum Austausch von Inspirationen und Wissen, welche durch hochstehende und visuelle Inhalte bestechen.
Viele Marken nutzen Pinterest parallel zu laufenden Kampagnen um diese zu verstärkt zu pushen. Oder man kann Produkte auf diese Art vor einem anstehenden Release promoten und somit potentielle Käufer darauf aufmerksam machen.
Hierzulande wird Pinterest rege genutzt, während es in den USA sich längstens als fester Bestandteil im Online Marketing Bereich gehandelt wird.

pinterest Seite von touchpoints

Ist es, weil das Outreach Potenzial von Pinterest unterschätzt wird? Oder weil Unternehmen nicht genau wissen, wie Sie Pinterest für Ihre Online Marketing Aktivitäten einsetzen können? Pinterest bietet Unternehmen die Möglichkeit die eigene Markenpräsenz aufzubauen und zeitgleich den Traffic zu erhöhen. Im Fall wie bei Sephora, kann dies zu einer spürbaren Steigerung des Umsatzes und Absatzes führen. Die Beauty Kette hat festgestellt, dass der Traffic auf ihrer Webseite dank Pinterest Pins gestiegen ist und hat sich kurzerhand mit dieser Flut von Informationen und Daten auseinander gesetzt. Sie setzten einen Firmen Account auf und die Marketing Verantwortlichen konnten genau evaluieren, welche Beauty Trends bei ihren Kundinnen angesagt ist und wo Nachfrage besteht. Darauf haben Sie Ihre Pinterest Aktivitäten aufgebaut und die Pinnwände sind nach den Kundenbedürfnissen ausgerichtet und sie können kundenspezifische Pins pinnen. Sephora hat den Balance Akt zwischen Promotion und Kundenbindung geschafft.

Dass Pinterest User auf der Plattform vordergründig als Inspirationsquelle (Interior, DIY, Tutorials, etc.) benutzen, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Plattform hat sich als visuelle Suchmaschine etabliert. Pinterest treibt die User ohne grossen Effort zu Kaufentscheidungen und tragen somit direkt zum Push einer Marke bei. Die Pins beinhalten oftmals eine Rück Verlinkung zum Artikel, und wenn dieser in einem ästhetischen und spannenden Content verarbeitet wird- da ist der Gang in den Warenkorb des Kundens auch nicht mehr weit weg.

Pinterest for Business. Schlussendlich möchte man den Content monetarisieren, dieses Potenzial hat auch Pinterest erkannt und diverse Features für Unternehmen eingeführt.

  • Promoted Pins
    Die Unternehmen “kaufen” sich damit mehr Sichtbarkeit. Bei geteilten Inhalten wird die Original Quelle immer mitgeliefert und eine Rückverfolgung auf die Webseite des Unternehmens gewährleistet ist.
  • Rich Pins
    Diese sind mit Custom Audience Applikation ausgestattet, welches ein Retargeting ermöglichen, sofern dieser besagte Pin von einem User gemerkt wird. Kurz: ein Pin, gespickt mit Werbung.
  • Buyable Pin
    Hierzulande noch nonexistent, demnächst sollte dies aber ändern. Diese Art von Pins ermöglichen einen direkten Kauf aus der Pinterest App.

Zudem bietet Pinterest für Business Accounts ebenfalls ein Analyse Tool, in dem man genau einsehen kann, welcher wie es um die Performance der Pins steht. Sammeln Sie noch oder pinnen Sie schon?

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Digital Detox

Das Smartphone hat unseren Konsum in Bezug der digitalen Medien in den letzten zehn Jahre massgebend verändert und geprägt. Und damit auch die Art und Weise der Kommunikation und der sozialen Interaktionen.

Bekenntnisse eines Social Media Junkies. Ich bekenne Farbe und gestehe meinen Hang zu Social Media ein. Konsum und Nutzung, ich bin definitiv ein Kind der “Digital Native” Generation. Natürlich macht es Spass Momente aus seinem Leben mit der ganzen Welt und seiner eigens aufgebauten Community zu teilen. Doch in letzter Zeit merke ich, dass ich mein Leben vermehrt durch den Bildschirm sehe, anstatt zu verweilen und den Moment einfach nur für mich zu geniessen.
Für alles wird eine Story aufgezogen, bearbeitet und gepostet. Die Spontanität war weg und alles wird getimet, anhand von Analysen. An der Authenzität meiner Posts habe ich jedoch nie gezweifelt. Doch ich war ständig präsent und erreichbar. Ab und zu beantworte ich noch geschäftliche E-Mails nach Feierabend, ist ja nichts dabei oder? Bei Konversationen mit Freunden hatte ich stets ein Auge auf das Smartphone gerichtet. Wie viel von den Gesprächen bei mir hängen geblieben ist? Ich weiss es nicht. Selbst beim Sport ausüben- nie ohne mein Smartphone, schliesslich möchte ich, dass es jeden Kilometer trackt.
Kennt ihr das Phänomen “Phantom Vibrieren”? Ja, davon bin auch ich betroffen. Man bildet sich ein, das Smartphone habe vibriert und eine Nachricht ist eingegangen, dabei- hat sich NICHTS getan auf dem kleinen Gadget.

Da habe ich die Notbremse gezogen. Denn ich möchte bewusst weniger Zeit auf den sozialen Netzwerken verbringen. Die Konsequenz darauf folgte prompt: Accounts wurden gelöscht, Apps vom Smartphone entfernt, Push up Nachrichten deaktiviert und ab 21.30 Uhr wird der Flugmodus bei mir aktiviert.
Für diese Haltung gibt es bereits ja den Begriff “Digital Detox”. Zurzeit befinde ich mich in der Warm up Phase, aber dennoch möchte ich dies beibehalten.

5 Tipps für Digital Detoxing

1. Unnötige Accounts löschen, welche nur Zeit fressen (und ich meine auf “löschen”, auf Nimmerwiedersehen!)
2. Apps vom Smartphone löschen (dank Facebook mutierte ich zum Lerntyp “Lernverweigerer, da ich immer wieder abgelenkt wurde und auf dieser Plattform hängen blieb)
3. Den Flugmodus für eine bestimmte Zeit fixieren und sich in dieser Zeit mit anderen Dingen beschäftigen (lesen, zeichnen, etc.)
4. In der Freizeit das Smartphone in eine Ecke legen oder auch ohne aus dem Haus gehen
5. Das Smartphone mal in der Tasche lassen, es muss nicht alles geteilt und fotografiert werden.

Die Liste ist lang und lässt sich natürlich beliebig fortsetzen, aber ich meine, dies sollte kein Ratgeber Artikel werden, sondern nur Anregungen über den eigenen Konsum von Social Media auf den Weg mitgeben.

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Modell – Social Media Strategie Canvas

tp some canvas

Nachdem wir jetzt schon einige Erfahrungen mit unseren Auftraggebern zum Thema Social Media Strategie & Beratung machen durften, stellen wir Euch heute unser von unserem Nils gezeichnetes Modell/ Canvas kurz vor.

Ein Canvas soll helfen alle wesentliche Bereiche für z.B. eine Social Media Strategie auf einem Blatt sichtbar machen zu können. So kann jeder Mitarbeiter im Unternehmen schnell sehen, welche Ziele das Unternehmen verfolgt, wer die Zielgruppen sind, was es für Ressourcen braucht und in welcher Sprache und Tonalität man mit den Kunden reden sollte.

Die groben Inhalte zu den einzelnen Bereichen haben wir schon in unserem Artikel vom 3. Mai angesprochen, wo wir auch auf die einzelnen Bereiche noch tiefer eingegangen sind. Wichtig ist uns, dass Ihr ein Arbeitsinstrument erhaltet, was Euch schnell hilft im Bereich Social Media die Übersicht zu behalten. Denn in Wahrheit muss man nicht auf allen Hochzeiten und Kanälen tanzen, um erfolgreich zu sein. Limitierende Faktoren sind dabei immer die vorhandenen Ressourcen und wirklich “relevante” Inhalte zu erstellen.

Wer mehr über das Modell wissen möchte der kann sich gerne an uns wenden. Für Fragen und Anregungen haben wir natürlich ein offenes Ohr. Also traut euch uns anzusprechen. Eure Touchpointler.

Fake News

Heute kann man sich bequem online im Netz täglich über das aktuelle Weltgeschehen informieren. Online, wo alles schnell eine Eigendynamik entwickeln kann und Dinge schnell anpassungsfähig sind, ist eine kritische Haltung gegenüber Berichterstattungen unabdingbar geworden. Sollten nicht Fragen beim Lesen auftauchen wie:  Auf welchen Fakten basiert der veröffentlichte Artikel? Wie gründlich wurde hierzu recherchiert? Und zu guter Letzt, widerspiegelt der Artikel eine neutrale Haltung? Schliesslich will der Leser sich nur informieren und nicht in seiner Meinungbildung gezielt manipuliert werden.
Begriffe die derzeit immer wieder in Verbindung mit dem Online Journalismus fallen sind Fake News, Lügenpresse, Falschmeldung, etc.
Social Media hat das Rad nicht neu erfunden und dasselbe betrifft auch die falsch gesetzten Berichte. Diese gab es seit jeher.

Fake News sind Falschmeldungen, welche bewusst als Wahrheit publiziert und verbreitet werden. Sie handeln von Ereignissen, welche nie passiert sind. Jetzt stellt sich die Frage, warum überhaupt solche Fake News verbreitet werden? Dahinter steckt oft Kalkül um bestimmte Interessen zu verfolgen. Was ist dann geeigneter, als wenn man die breite Masse für seine Interessen mit einfachen Mitteln für sich gewinnen kann? Sei es mit Meinungs Manipulation, Hetze, Instrumentalisierung. Die Auswirkungen sind nicht unterschätzen. Bsp: Das missbrauchte Mädchen, dies hat zu Anspannungen zwischen Deutschland und Russland geführt und für Unmut über Migranten gesorgt.
Die Problematik dahinter ist, dass Falschmeldungen massgeschneidert sind auf die Zielgruppen. Deren Reaktionen können laufend und in real time analysiert werden und somit auch die Berichterstattung. Die Schöpfer von Fake News, haben das “viral going” Potenzial dahinter entdeckt. Die neue Reichweite, welche mit den Fake News generiert werden können, bietet somit den Anreiz überhaupt solche Falschmeldungen ins Netz zu stellen.

Der Erfolg der Fake News basiert auf ihren reisserischen Headlines, welches die behandelnde Thematik bereits kompakt zusammenfasst. In der Berichterstattung ist klar zu erkennen, dass auf Hard Facts verzichtet werden, da diese die Menschen nicht so gut erreichen, als wenn man auf ihre Emotionen abzielt (Ängste, Hoffnungen, Wünsche, etc.).
Die reisserische Schlagzeile, soll Leute dazu animieren den Artikel zu teilen. Denn die vielen Likes und Shares zeugen ja von einer Seriosität und es ist erschreckend, wie oft dies geschieht, ohne dass der Artikel effektiv gelesen wurde. Oftmals übernehmen seriöse Nachrichtenquellen solche Falschmeldungen 1:1, und manifestieren die Glaubwürdigkeit von den Fake News. Sie bestätigen somit den erfundenen Artikel mit der Seriosität ihrer eigenen Plattformen.
Selbst eine ernsthafte Gegenrecherche um die Falschmeldung zu widerlegen dauert an und bis dahin hat sich die Falschmeldung bereits in den Köpfen der Menschen verankern können. Die Überzeugungskraft des Artikels ist nicht zu unterschätzen und viele Journalisten überprüfen eine Falschmeldung kaum noch und veröffentlichen ihn beinahe identisch zum Original Artikel.

Es ist wirklich eine Notwendigkeit geworden, einen behutsamen Umgang mit Social Media zu pflegen. Im besten Fall einen weiteren Artikel zum gleichen Thema auf einer seriösen Plattform zu suchen. Eine Portion von kritischer Haltung hat noch niemandem geschadet und in einer Zeit, in der Fake News an der nächstmöglichen Ecke lauern könnten, sowieso

– Anh Nguyen

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