Swiss Shopper Trends 2019 by Nielsen

SwissShopperTrends2019 Nielsen Price Awareness files24042019

Es ist immer wieder erstaunlich wie sich im Schweizer Markt eine hohe Preiserwartung im Markt bei 50 % der Bevölkerung hält oder sogar der Wert noch steigt. Der Kunde weiss was die Ware kostet und der Preis ist nicht das einzige Argument, Qualität und Verfügbarkeit/Service spielen dabei eine wesentliche Rolle. Es scheint, dass die hohen Kaufkraft hier eine Rolle spielt.

Die Studie von Nielsen Swiss Shopper Trends 2019 zeigt hier klare Ergebnisse und man kann die Resultate mit 50 anderenndern vergleichen. Interessant ist dabei noch eine weitere Statistik, wer ist in den Augen der Schweizer den der Preisführer im Markt?

Hier geben sich Migros und Aldi die Hände, wobei Migros massiv verloren hat und neben Aldi neu LIDL hier die 3te Position einnimmt.

SwissShopperTrends2019 Nielsen Lowest Price24042019

Interessant ist auch die Entwicklung von Denner, welcher als Discounter ebenfalls stark verloren hat. Die Gleichschaltung mit der Migros lässt sich hier nicht verleugnen.

Spannende Entwicklung, die auch in anderen Bereichen im Retail eine Rolle spielen kann. Es gibt sie noch die Kunden, die auf Service und Qualität achten. ML

Wissen Sie, wo die eCommerce Kunden zu finden sind? – Thema Onlinekaufindex

Buelach mailorder purchase index

Was man an der obigen Abbildung sieht ist das Ergebnis bzw. die Abbildung eines Onlinekaufindex, in welcher PLZ wird mehr oder weniger im Versandhandel (eCommerce) bestellt und geliefert. Die Stadt Bülach schneidet deulich schlechter ab als Hochfelden oder Winkel. Das liegt einerseits sicherlich an der fehlenden Retailinfrastruktur, andererseits aber auch an der Lebenssituation der HH in Hochfelden oder Winkel. Das ist an sich schon spannend, kann sich dadurch doch komplett eine Distributionsstrategie z.B. für Flyer oder Kataloge ändern.

Mein alter Lehrmeister Walter Schmid hat mir mal gesagt, 1/3 der Kunden kaufen viel im Versandhandel, ein weiteres Drittel ab und zu und der Rest kauft nie im Versandhandel. Das war vor 30 Jahren und es hat sich nicht geändert, nur bestellen die Kunden jetzt Online. Es stellt sich aber immer die Frage wo findet man diese verschiedenen Personae oder Haushaltungen? Früher hat man ja einfach mit den Kundenadressen gearbeitet.

Wir haben jetzt seit einiger Zeit Zugang zu diesem Daten-Index. Der basiert aber nicht nur auf den PLZ, sondern geht tiefer und zwar bis auf das jeweilige Haus hinunter.

Winkel Embachertrasse mailorder purchase index

In einer Strasse und pro Hausnummer können wir jetzt sehen, wo sind die Nichtbesteller und wo stecken die Vielbesteller. Der Index basiert auf der Zustellstatistik der Firma Quickmail, wird alle 3 Monate aktualisiert und deckt rund 90 % aller Haushaltungen der Schweiz ab.
Wir haben immer nach einem Weg gesucht im Marketing für unsere Auftraggeber gerade bei der Distribution gezielter vorgehen zu können. Hier haben wir jetzt endlich ein echtes Unterscheidungsmerkmal, dass uns hilft den Kanal besser bestimmen zu können. Ob unadressiert, teiladressiert oder volladressiert.

Viele kommen jetzt mit dem Argument Nichterreichbarkeit da 50% und mehr einen Stopwerbekleber haben. Ja, das stimmt, aber es gibt auch da eine Lösung für die Neukundenakquise und zwar kannibalisierungsfrei. Mit Teiladressiert kann man momenten rund 90 % der Haushaltungen gezielt erreichen.

Erreichbarkeit Haushaltungen im PLZ Gebiet Bülach
Buelach mailorder Erreichbarkeit v2

Für Auftraggeber heisst das jetzt Umdenken in der Distribution. Mix der Kanäle, unadressiert, teiladressiert oder volladressiert voll ausschöpfen. Sollen durch die Werbebotschaft mehr Besucher in die Filiale gebracht werden oder möchte man mehr Onlinebestellungen erzielen. Die Distribution muss ändern. Ach, und wer mehr als 50 Rappen Klickpreis in seinen Onlinekampagnen hat, sollte sich überlegen umzuverteilen auf analoge Werbemittel.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass Ihre Kundendaten berücksichtigt werdennnen.

Interessiert am #Onlinekaufindex? Wir stehen gerne für ein Beratungsgespräch oder eine Analyse zur Verfügung.

Retail Sales Report KPMG – der stationäre Handel wächst

KPMG RetailSales Mon 1 2019 Nettoumsätze mit Prognose

Es zeigt sich, dass die Umtze in Deutschland nicht nur im Onlinehandel zumehmen. Auch der stationäre Handel wächst. Was wichtig ist, dass man das in seinem Standort- und Filialmarketing berücksichtigt. Kunden informieren sich vielfach vor dem Kauf über Preis & Warenverfügbarkeit und kaufen dann innerhalb der nächsten Stunden. Dafür wichtig ist ihre Identität im Netz. Nur wenn Sie von Kunden, die im Internet suchen, mit ihren Produkten und Diensstleistungen gefunden werden, kommt ein späterer Kauf zustande. Wer gefunden werden möchte, muss umdenken. Nicht der Firmenname ist relevant, sondern das Angebot der Firma, nicht die eigene Website sondern mein Such- und Karteneintrag bei Google. Wer mehr wissen möchte, kann sich gerne an unser Team um Leandro Elahi wenden. Mehr gezielte Infos unter https://www.Standortmarketing.org.