Browsertest der Zeitschrift ct – nicht nur

Webbrowser Speed

Haben uns während der Feiertage mal mit dem Thema Webbrowser auseinandergesetzt. Es stellen sich ja diverse Fragen zu dem Thema, auch in Sachen Sicherheit. Mit dem Verbot der Drittparteien Cookies in der EU wird ein zukünftiges Tracking nochmals erschwert.

Was auffällt, dass still und leise neue Anbieter auf dem Markt erscheinen, mit interessanten Funktionen.
Wir nutzen seither mal mehrheitlich #Brave und #Vivaldi, um uns mit den Konzepten vertraut zu machen.

Speed
Die Browser funktionieren schnell und sauber. Man ist erstaunt, wie schnell die Antwortzeiten sind, was ja obige Grafik und Messresultate der ct beweisen. Der Grund dafür ist, dass diverse Werbeinformationen einfach nicht mit geladen werden. Nicht geladene Werbung heisst, es werden weniger Daten übertragen.
Im Zeitalter, wo alle im Internet surfen ist die Ersparnis bei Brave bei uns bis zu 5 Minuten pro Tag und Mitarbeiter.

Sicherheit
Wer Brave verwendet, kann entweder das Tracking ganz abschalten oder am Tracking mitverdienen durch ein Ward-System. Vivaldi – als neuer Anbieter – muss da noch aufholen, hat aber auch ein anderes Konzept.

Testen Sie doch mal diese Browser und, machen sich ein eigenes Bild.Wer mehr wissen will, kann den Artikel {ct_Browsertest_1_21} herunterladen.

TP 1/21

5 Dimensionen für mehr Datenqualität mithilfe z.B. des Ishikawa Fischgräten Modells.

ishikawa Fishbone DQ

Aus unserer Erfahrung auf Datenqualitätsprojekten kommt es immer wieder zur Diskussion, wie Datenqualität im Unternehmen verbessert werden kann.

Dabei hilft uns zur Veranschaulichung und zum Training das Modell vom Japaner Ishikawa, einer führenden Person zum Thema Qualitätsmanagement, der mit seinen Methoden vor allem die Autoindustrie geprägt hat.

Die Idee dahinter ist, dass die die wichtigsten Probleme, die es zu beseitigen gilt, am Anfang gelistet werden. “Der Fisch stinkt am Kopf zuerst”.

Es gibt je nach Problem verschiedene Dimensionen. die wir hier kurz am Beispiel von fehlerhaften Empfängeradressen auflisten möchte:

  1. Fehlende Standards
    Hier geht es um Fragen der Normierung von Adressen, wie man eine Strasse schreibt (Kurz- oder Langversion), wie Telefonnummern zu notieren sind, aber auch die Frage nach der Sprache, die im CRM, in Datenbank zu benutzen ist oder auch nach welcher Norm Daten zu erfassen sind (DIN versus AFFNOR).
    Desweiteren fehlen Trainingsprogramme, warum Daten so erfasst werden sollen.
  2. Mitarbeiter
    In vielen Fällen fehlt schlichtweg einen Dokumentation der Erfassungsregeln am Arbeitsplatz, werden Mitarbeiter zu wenig instruiert, das zu erfassende Volumen überfordert die Mitarbeiter (trifft vielfach auf das Contact Center zu) und viel wichtiger Datenqualität wird seitens der Geschäftsleitung keine aus reichende Priorität bei gemessen.
  3. Prozesse
    Sind in ihrem Unternehmen die Prozesse in der Lage mit den Anforderungen an eine saubere Datenqualität umzugehen? Hier entstehen viele Fehler alleine, da Prozesse manuell angestossen werden müssen oder zu lange benötigen, um an den Arbeitsplätzen sichtbar zu werden. Fehler sind da meist vorprogrammiert.
    Datenqualität gehört überwacht, da ungültige Adressen unterbrechen die Kommunikation zum Kunden. Ob Postretouren oder Hardbounces behalten sie die Menge tief.
  4. Tools
    Was vielfach exitiert ist eine Identifikation von Dubletten. Leider meist erst nach und nicht mit einem Kauf, womit die Kommunikation dann vielfach schon falsch läuft. Stichwort Begrüssung eines bestehenden Kunden als Neukunde. Gründe dafür sind Inkompatibilität von Systemen, Feldlängenbegrenzungen, unklare Feldstrukturen, aber auch regulatorische Probleme.
    DQ Software im Markt bereinigt Datenfehler indem schlechte Adressen meist herausgefiltert werden. Hier muss je nach Wert des Kunden/ Auftraggebers ein Qualitätscockpit eingerichtet werden, um diese Kontakte weiter bespielen zu können.
  5. Datenquellen
    In den letzten Jahren nimmt der Bezug von externen Daten zur Verifizierung der eigenen Datenquellen zu, was zu andersartigen Fehlern führen kann. Referenzquellen unterliegen dem Phänomen, dass auch diese gepflegt werden müssen, ob Privatkunden-, Postadresse-, Bonitäts- oder Firmendatenbanken, sie alle weisen Fehler auf, da auch hier wesentliche Updates fehlennnen.
    Bedenken Sie, dass alle Anbieter hier vielfach Onlinedaten crawlen oder mischen, um die Datenbanken a Jour zu halten.
    Übrigens pflegen sie mit jeder Abfrage dieses Universum mit.

Das Modell kann immer wieder angewendet helfen, die Datenqualität kurz- mittel- und langfristig zu verbessern und Kosten zu sparen, aber auch höhere Umtze zu erzielen. In einigen Projekten stieg der Umsatz mit “geretteten” Kontaktenum 5 – 10 Prozent.
Bei Interesse helfen wir ihnen gerne die Datenqualität in ihrem Unternehmen zu verbessern.

TP/ml 28.12.2020

Neue Features Google Assitant in 2020 – Voice startet durch…

Google ist an der CES 2020 mit seinem Google Assistant omnipräsent. Das Unternehmen dringt dabei in immer mehr Devices vor. Die Neuerungen rund um den smarten sprachgesteuerten Assistenten sind allerdings eher inkrementell statt bahnbrechend sagt netzticker. Wir sehen massive Möglichkeiten seinen Alltag zu verbessern, was auch Endkunden überzeugen wird. #voice /#Sprachsteuerung wird nutzertauglich.

Die neuen bzw. weiterentwickelten Features des Google Assistant beinhalten:

IKEA Family in Deutschland wieder in blau…

Blau ist das neue Orange

Man kann darüber streiten, warum die Schweden jetzt dem Family Programm wieder einen mehr schwedischen Anstrich geben, aber was mir missfällt ist, die doch eher kalte Ansprache an den Kunden. War das alte Design fröhlich und warm, ist das neue Design kalt und emotionslos.

Ich als Kunde muss mich jetzt neu orientieren. Es wird schwieriger für mich zu erkennen, ob und wo es spezielle Family Preise und Angebote geben wird.

Es wird IKEA viel Geld kosten und ob es funktioniert, wird uns erst die Zeit sagennnen. Nicht klar ist, ob alle IKEA Länder mitziehen.


Swiss Shopper Trends 2019 by Nielsen

SwissShopperTrends2019 Nielsen Price Awareness files24042019

Es ist immer wieder erstaunlich wie sich im Schweizer Markt eine hohe Preiserwartung im Markt bei 50 % der Bevölkerung hält oder sogar der Wert noch steigt. Der Kunde weiss was die Ware kostet und der Preis ist nicht das einzige Argument, Qualität und Verfügbarkeit/Service spielen dabei eine wesentliche Rolle. Es scheint, dass die hohen Kaufkraft hier eine Rolle spielt.

Die Studie von Nielsen Swiss Shopper Trends 2019 zeigt hier klare Ergebnisse und man kann die Resultate mit 50 anderenndern vergleichen. Interessant ist dabei noch eine weitere Statistik, wer ist in den Augen der Schweizer den der Preisführer im Markt?

Hier geben sich Migros und Aldi die Hände, wobei Migros massiv verloren hat und neben Aldi neu LIDL hier die 3te Position einnimmt.

SwissShopperTrends2019 Nielsen Lowest Price24042019

Interessant ist auch die Entwicklung von Denner, welcher als Discounter ebenfalls stark verloren hat. Die Gleichschaltung mit der Migros lässt sich hier nicht verleugnen.

Spannende Entwicklung, die auch in anderen Bereichen im Retail eine Rolle spielen kann. Es gibt sie noch die Kunden, die auf Service und Qualität achten. ML

Wissen Sie, wo die eCommerce Kunden zu finden sind? – Thema Onlinekaufindex

Buelach mailorder purchase index

Was man an der obigen Abbildung sieht ist das Ergebnis bzw. die Abbildung eines Onlinekaufindex, in welcher PLZ wird mehr oder weniger im Versandhandel (eCommerce) bestellt und geliefert. Die Stadt Bülach schneidet deulich schlechter ab als Hochfelden oder Winkel. Das liegt einerseits sicherlich an der fehlenden Retailinfrastruktur, andererseits aber auch an der Lebenssituation der HH in Hochfelden oder Winkel. Das ist an sich schon spannend, kann sich dadurch doch komplett eine Distributionsstrategie z.B. für Flyer oder Kataloge ändern.

Mein alter Lehrmeister Walter Schmid hat mir mal gesagt, 1/3 der Kunden kaufen viel im Versandhandel, ein weiteres Drittel ab und zu und der Rest kauft nie im Versandhandel. Das war vor 30 Jahren und es hat sich nicht geändert, nur bestellen die Kunden jetzt Online. Es stellt sich aber immer die Frage wo findet man diese verschiedenen Personae oder Haushaltungen? Früher hat man ja einfach mit den Kundenadressen gearbeitet.

Wir haben jetzt seit einiger Zeit Zugang zu diesem Daten-Index. Der basiert aber nicht nur auf den PLZ, sondern geht tiefer und zwar bis auf das jeweilige Haus hinunter.

Winkel Embachertrasse mailorder purchase index

In einer Strasse und pro Hausnummer können wir jetzt sehen, wo sind die Nichtbesteller und wo stecken die Vielbesteller. Der Index basiert auf der Zustellstatistik der Firma Quickmail, wird alle 3 Monate aktualisiert und deckt rund 90 % aller Haushaltungen der Schweiz ab.
Wir haben immer nach einem Weg gesucht im Marketing für unsere Auftraggeber gerade bei der Distribution gezielter vorgehen zu können. Hier haben wir jetzt endlich ein echtes Unterscheidungsmerkmal, dass uns hilft den Kanal besser bestimmen zu können. Ob unadressiert, teiladressiert oder volladressiert.

Viele kommen jetzt mit dem Argument Nichterreichbarkeit da 50% und mehr einen Stopwerbekleber haben. Ja, das stimmt, aber es gibt auch da eine Lösung für die Neukundenakquise und zwar kannibalisierungsfrei. Mit Teiladressiert kann man momenten rund 90 % der Haushaltungen gezielt erreichen.

Erreichbarkeit Haushaltungen im PLZ Gebiet Bülach
Buelach mailorder Erreichbarkeit v2

Für Auftraggeber heisst das jetzt Umdenken in der Distribution. Mix der Kanäle, unadressiert, teiladressiert oder volladressiert voll ausschöpfen. Sollen durch die Werbebotschaft mehr Besucher in die Filiale gebracht werden oder möchte man mehr Onlinebestellungen erzielen. Die Distribution muss ändern. Ach, und wer mehr als 50 Rappen Klickpreis in seinen Onlinekampagnen hat, sollte sich überlegen umzuverteilen auf analoge Werbemittel.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass Ihre Kundendaten berücksichtigt werdennnen.

Interessiert am #Onlinekaufindex? Wir stehen gerne für ein Beratungsgespräch oder eine Analyse zur Verfügung.

Retail Sales Report KPMG – der stationäre Handel wächst

KPMG RetailSales Mon 1 2019 Nettoumsätze mit Prognose

Es zeigt sich, dass die Umtze in Deutschland nicht nur im Onlinehandel zumehmen. Auch der stationäre Handel wächst. Was wichtig ist, dass man das in seinem Standort- und Filialmarketing berücksichtigt. Kunden informieren sich vielfach vor dem Kauf über Preis & Warenverfügbarkeit und kaufen dann innerhalb der nächsten Stunden. Dafür wichtig ist ihre Identität im Netz. Nur wenn Sie von Kunden, die im Internet suchen, mit ihren Produkten und Diensstleistungen gefunden werden, kommt ein späterer Kauf zustande. Wer gefunden werden möchte, muss umdenken. Nicht der Firmenname ist relevant, sondern das Angebot der Firma, nicht die eigene Website sondern mein Such- und Karteneintrag bei Google. Wer mehr wissen möchte, kann sich gerne an unser Team um Leandro Elahi wenden. Mehr gezielte Infos unter https://www.Standortmarketing.org.

Namaste! – Möchten Sie Kindern in Indien eine Schulbildung ermöglichen? jeder Franken zählt!

Bild Charity Show Video

Im März 2018 war die KinderforKinder.org Charity Show in Horgen für Fans und Paten der Organisation. Die Firma Touchpoints unterstützt KinderforKinder (K4K) in ihrem Bestreben für eine bessere Welt. Gerne möchten wir euch zeigen, wofür K4K die gesammelten Spenden eingesetzt hat.

Bild Schule1

Ende 2018 wurde Kerala in Indien leider von verheerenden Überflutungen heimgesucht, die grossflächigen Schaden an der Infrastruktur hinterlassen haben. Der Katastrophe fielen leider auch zahlreiche Schulen zum Opfer. Die immense Zerstörung der Räumlichkeiten, Schulmaterialien und sanitären Anlagen verunmöglichte eine normale Weiterführung des Unterrichts. KinderforKinder hat die Einnahmen der letzten Charity Show deshalb für Wiederaufbauarbeiten von 3 Schulen eingesetzt, die besonders unter dieser Katastrophe gelitten haben.

Wie können Sie unterstützen?

Neben solchen ausserordentlichen Projekten, unterstützt KinderforKinder.org wir vor allem die Bildung von benachteiligten Schulkindern und Studenten dank der Hilfe von Bildungspatenschaften. K4K ist davon überzeugt, dass Bildung den einzigen nachhaltigen Weg aus der Armut darstellt. KinderforKinder.org ist ein Projekt, welches von in der Schweiz lebenden, indischen Kindern ins Leben gerufenes wurde. Alle im Projekt arbeiten dabei total ehrenamtlich. Dabei arbeiten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Rajagiri College of Social Sciene in Ernakulam, Kerala. die K4K Sozialarbeiter vor Ortmmern sich direkt um die unterstützen Kinder, und informieren die Gönner von K4K in der Schweiz durch einen jährliche Rapport über die schulischen Fortschritte. Werde auch du Gönner, und hilf K4K dabei, Kindern die Chance auf ein Leben ohne Armut zu ermöglichen.

Mit 60 Fr. pro Jahr ermöglichst du einem Kind die komplette Schulausbildung eines Jahres

Mit 120 Fr. pro Jahr garantierst du zwei Kindern die Schulausbildung für ein Jahr

Mit 180 Fr. pro Jahr kannst du drei Kindern helfen, denen die schulische Ausbildung ansonsten verwehrt bliebe

Mit 300 Fr. pro Jahr übernimmst du einen Teil der Studiengebühren eines Jahres und ebnest einem Studenten den Weg aus der Armut

Mache eine Ausbildungsparterschaft oder mach eine Spende als Gönner

Konto: 60-526733-4
IBAN: CH22 0900 0000 6052 6733 4
Zweck: Kinder for Kinder – Patenschaft (oder Studiengebühr bei 300 CHF)

Herzlichen Dank wenn ihr das Projekt ebenfalls unterstützen würdet.

Eure Touchpoints

Stopp-Werbekleber am Briefkasten (Schweiz)

Stopp-Werbekleber sind in der Schweiz ein Fluch und ein Segen für Retailer. Fluch, weil man seine Kundschaft nur eingeschränkt erreichen kann, Segen, weil es so viele unbearbeitete Interessenten gibt, die es anzusprechen gilt.

Wir beschäftigen uns jetzt seit 1992 mit dem Schweizer Market und seine Eigenheiten, die nicht nur in der Sprachenvielfalt liegen. So haben die Stopp-Werbekleber kontinuierlich in den letzten 20 Jahren zugenommen. Momentan liegt der schweizweite Durchschnitt bei 55 % aller Haushaltungen und Kleinfirmen, die einen solchen Kleber am Briefkasten haben, d.h. es lassen sich etwas weniger als die Hälfte alle CH Haushaltungen unadressiert bzw. als Streuwurf (z.B. per Promopost) erreichen.
Briefkästen mit diesen Stopp-Werbeklebern dürfen private Verteiler oder die Post nicht mehr bestücken.

Schweiz Erreichbarkeit HH2019 v2560 1440 v2

Abb. 1. Erreichbarkeit Haushaltungen ohne Stopp-Werbekleber (Penetration Schweiz)

Ohne den Kanal unadressierte Werbung gäbe es aber viele Retailketten in der Schweiz nicht oder nicht in dieser Grösse. Der Kanal weist eine kostennstige Erreichbarkeit (CPC) für jede Art der Werbung, sei es für Anbieter aus dem Automobil, Food oder NonFood Sektor auf.
In und um die Städte haben sich in den letzten Jahren diverse Shoppingcenter und Retailer angesiedelt und buhlen um die Kundschaft. Diese fokussieren auf die Haushaltungen in den Städten und möchten diese zum Einkauf ansprechen.

Was ist jetzt, wenn man sich die Situation etwas genauer anschaut und hier vor allem die Städte betrachtet. Am Beispiel der Stadt Zürich erreicht man nur noch ca 22% der Haushaltungen, also jeden 5ten mittels unadressierter Werbung.

StadtZurich Erreichbarkeit HH2019

Abb. 2. Erreichbarkeit Haushaltungen ohne Stopp-Werbekleber Penetration Stadt Zürich (weisse Umrandung)

Ein wirkliches Problem für schlechte und zu hohe CPO Werte sehen wir im Festhalten an alten Distributionsstrategien. Man kann hier ruhig davon sprechen, dass man die bestehenden Haushaltungen ohne Stopp-Werbekleber überpenetriert oder einfach gesagt, verbrennt. Wer will schon jede Woche den Möbelflyer in seinem Briefkasten, mit immer ähnlichen Botschaften. Lidl und Aldi ergänzen ihr Sortiment strategisch mit NonFood-Artikeln, um nicht immer nur Lebensmttel abbilden zu müssen. Nicht jedem Retailer gelingt das. Was man aber machen kann ist an der Distributions- und Kommunikationsstrategie zu arbeiten. Das Dilemma ist also einen Ausweg zu finden, wie man dieses Potential von rund 80 % der HH erreichen kann, ohne, dass die Kontaktkosten explodieren.

Eine Methode, die vielfach angewendet wird, ist mehr auf Onlinewerbung zu setzen. Diese erweist sich als deutlich günstiger als die direkte Ansprache zum Beispiel mit einem adressierten Mailing oder der Zusendung eines adressierten Kataloges.

Doch Achtung, wenn es um die Lesegewohnheiten der Kunden geht. Nicht jede definierte Persona möchte Kataloge oder Angebote online anschauen. Das Segment der über 50-Jährigen (das ist eher die Zielgruppe mit Geld) bevorzugt nach wie vor Papier.

Was also machen, um diese Personas anzusprechen? Da gibt es verschiedene Lösungen, die wir seit einiger Zeit in der Schweiz testen durften und welche sich bewährt haben:

Adressträger
Ist eine Kundenlösung der Post für grössere Mengen. Erlaubt die Nutzung von Kunden mit Postadresse zu verwenden und filtert via Schweizer Post die Adressen heraus, die einen Stopp-Werbekleber am Briefkasten haben. So kann man kannibalisierungsfrei Zielgruppen mit und ohne Stopp-Werbekleber erreichen.
Der Kostenmix aus adressiert und unadressiert ermöglicht die Penetration von Zielgebieten zu einem reduzierten Preis. Der Planungsaufwand ist etwas grösser, aber dafür sind die Preisvorteile gegenüber einem reinem Mailing ca 30 % tiefer. Adressträger lohnt sich eigentlich nur für schwere Werbemittel > 200 Gramm Gewicht.

Teiladressiert
Erlaubt die Zustellungen an Haushaltungen innerhalb einer Liegenschaft. Aufgrund der Adressierung an die Liegenschaft gibt es einige rechtliche Dinge zu beachten. Ist aber eine Methode, die schonngere Zeit in der Schweiz existiert und jetzt – dank neuer Technologie – auch flächendeckend zum Einsatz kommen kann. Die Distributionskosten sind im Verhältnis zum Mailing ca. 40 % tiefer. Vorteil von der Teiladressierung ist die punktgenaue Zustellung auch bei geringem Gewicht >= 20 Gramm

Kombi-Mail
Ist eine Kundenlösung der Post, bei welcher man ergänzend zu einem adressierten Mailing für die Neukundengewinnung unadressierte Botschaften im selben Wohnhaus einsetzen kann. Idee ist, dass die Nachbarn sich ähnlich verhalten wie die eigene Kundschaft. Problem, wir nur beim Nachbarn distribuiert, die keinen Stopp-Werbekleber haben. Auch hier gilt es im Vorfeld die Planung sauber durchzuführen. Besonders geeignet für Retailer, die die eigene Kundenadressen bedienen wollen und zusätzliche Interessenten in ihrem Gebiet erreichen wollen.

Fragen Sie uns, wenn sie diese neuen Potentiale möglichst kostennstig erschliessen möchten.

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