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Das Problem mit der Betreffzeile – oder warum Botschaften nicht ankommen

Wer Emails oder Emailnewsletter als Kanal verwendet, um Angebote oder Informationen an eine Zielkundschaft zu senden, sah sich früher nur einer Schwierigkeit gegenüber. Wie schaffe ich es, dass der Empfänger meine Botschaft öffnet und danach möglichst das tut, was ich ihm vorschlage?

Da findet sich im Internet eine ganze Tipp-Landschaft, wie man das noch besser schaffen kann. Beispielhaft ein Link zu einem Artikel .

SubjectLine

Nun ist es aber heute so, dass diese Tips nicht immer berücksichtigt werden und in letzter Zeit wieder viele Betreffzeilen eher werblich gebildet werden, ohne No-Goes zu berücksichtigen. In unserem Beispiel ist das Delikt Prozentzahlen (mit Rabatt) zu verwenden. Das suggeriert den Mailservern billig, cheap spam…also wenig Relevanz.
Da fragt man sich schon, warum hier nicht vor dem Versand getestet wird, was ankommt und was nicht. Klassisch hilft da sicherlich ein A/B-Test. Also testen nicht vergessen.

Neu kommt ein weiteres Phänomen, was es zu berücksichtigen gilt. Die Email-Provider. Wer heute bei Gmail, Web.de, Bluewin.ch oder Outlook.com einen Emailadresse hat, der bekommt manchmal gewisse Emails verspätet oder im Spam-Ordner.

Wenn unsere Betreffzeilen also nicht immer im Einklang stehen mit den Einstellungen der Mailserver der Empfänger kann es passieren, das diese Dienstleister die eingehenden Emails filtern z.B. nach Relevanz und, dann schnell unsere Nachrichten in den Spam-Ordner der Empfänger schieben. Erste Stufe für eine solche Relevanzerkennung der Provider ist die Betreffzeile.

Die neue Messgrösse im Emailmarketing heisst hier Inbox placement rate (IPR): Sie misst die Anzahl Emails, die wirklich in der Inbox des Empfängers ankommen. Und Achtung, die Rate ist mindestens 10 % tiefer als ihre Zustellrate, die sie von Ihren Emailprogrammen oder Marketingdienstleistern reported bekommen. Im Jahr 2013 lag diese IPR weltweit bei maximal 83 %, Tendenz fallend.

Also es lohnt sich die Betreffzeilen zukünftig immer wieder anzuschauen und zu testen. Martin von touchpoints.

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