Von Topshots bis zu Micro Influencern

Von Topshots bis zu Micro Influencern

Immer wenn jemand Influencer sagt, stirbt ein Einhorn- letztens habe ich eine passende Illustration dazu gefunden.
Es ist ein kontroverses Thema, welches die Gemüter der Marketer immer wieder zu spalten vermag: Influencer Marketing. Befürworter wie auch Kritiker sind oft am Tisch in einer Diskussion vorzufinden. Fakt ist, diese Strategie hat sich als Werbe Instrument im Social Media etablieren können.
Nur um im selben Atemzug genauer untersucht zu werden, schliesslich möchte man alles im Endeffekt kategorisieren können. Hat man lange immer von den Influencern geredet, gibt es nun eine Granulierung von “Makro” und “Mikro” Influencern. Ein kleiner aber feiner Unterschied

Vermehrt wird jetzt auf die sogenannten “Mikro Influencer” geschworen.
Bis jetzt haben Brands immer zu den Top Influencern, welche eine Riesen Anzahl an Followern aufgebaut haben, hochgeschaut und diese für ihre Kampagnen verpflichtet. Doch Mikro Influencer – eure Stunde scheint nun gekommen zu sein!
Die Studie von Markerly über 2 Mio Social Media User haben ergeben: je grösser die Anzahl Follower, desto mehr sank das Engagement Level der Abonnenten. Überproportional. Ab einer gewissen Menge brach diese Rate dann markant ein.
Eine genaue Definition, ab wann jemand als Mikro Influencer identifiziert wird, existiert noch nicht wirklich.

http://markerly.com/
http://markerly.com/

Warum soll das Augenmerk nun auf Mikro Influencer gerichtet werden?
Die Zusammensetzung der Fans von Mikro Influencern sind betreffend der Interessen Themen sehr homogen und sehr themenspezifisch basiert. Ausserdem weist die Gruppe sie ein hohes Mass an Treue und Vertrauen in den Influencer vor.
Für Brands insofern interessant, da sie so eine Zielgruppe erreichen kann, welche ähnliche Interessen miteinander teilen. Um effektiv zu arbeiten, müssen mehrere kleine Influencer ein eine Kampagne eingebunden werden.
Der Streuverlust ist bei einem grossen Influencer grösser, da die Folgschaft heterogen zusammengesetzt ist – Unternehmen erhalten dadurch viel Reichweite, müssen aber mit einem Streuverlust rechnen, da sie die gewünschte Zielgruppe nicht im gewünschten Ausmass erreichen wird.
Ein weiterer Aspekt ist sicherlich, dass der finanzielle Einsatz sich auf das Gleiche hinausläuft, wie bei einer Zusammenarbeit mit einem grossen Influencer.