Social Media Maturity Model

Ihre Kunden und Interessenten nutzen schon heute Kanäle, die in den klassischen Softwaresystemen nicht abgebildet werden, z.B. WhatsApp, Facebook Messenger, Twitter oder sogar LinkedIn, um mit einer Firma in Kontakt zu treten. Telefon, Fax, Formulare auf Websites oder SMS verlieren zunehmend an Bedeutung.

Bei Touchpoints haben wir uns daher in den letzten Monaten verstärkt mit der Thematik von Social Media im B2C/B2B Bereich auseinandergesetzt, da sich viele Bereiche wie Marketing, Sales aber auch Service ändern werden.
Rund 20% der Unternehmen weltweit arbeiten heute nach einer Online Kommunikations Strategie, um relevante Inhalte und Medien für Ihre Zielgruppe ohne grosse Streuverluste zu generieren.
Welchen Reifegrad braucht eine Firma, um in dem sich ändernden Nutzerverhalten zukünftig noch bestehen zu können? Unser Modell hat 5 Dimensionen und soll Ihnen helfen sich in der digitalen Welt zurechtzufinden.

Gehören Sie in eher zu den Beginnern oder den Experten und wissen Sie an welchen Punkten es Handlungsbedarf oder Optimierungsmöglichkeiten bestehen?
Füllen Sie unseren kurzen Fragebogen aus (16 Fragen) und bekommen Sie eine erste Einschätzung / Benchmark, woran Sie arbeiten können.
Hier geht es zum Fragebogen: https://de.surveymonkey.com/r/SocialMediaReifegrad_s

Die Umfrage ist anonym und wird international durchgeführt. Natürlich helfen wir Ihnen gerne im Bereich Social Media besser zu werden und sich den kommenden Veränderungen anzupassen. Ausserdem bieten wir kundenbezogene

Kontaktieren Sie uns unter 043 422 92 14 oder beratung@touchpoints.ch falls Sie Fragen haben oder eine unverbindliche Beratung wünschen.

 

Trends von 2018

Trends von 2018

Jedes Jahr dasselbe. Wie so oft versuchen Marketers eine Trendliste zu erstellen, welche das aktuelle Jahr prägen, revolutionieren oder prägen können. Auch wir bei touchpoints diskutieren rege über kommende Wandel im Social Media Marketing. Hier eine kleine Auflistung der Themen, die wir Woche für Woche, Punkt um Punkt mit einem Artikel auf diesem Blog einzugehen versuchen.

  1. Rechtliche Situation am Mai 2018 in EU und Ende 2018 Probleme Datenschutz und Auflagen
  2. Voicesearch (Alexa, Siri, Google Voice search)
  3. Der Content auf Facebook, Instagram und Co. wird immer dynamischer (Bewegtbilder)
  4. Das Thema Rezensionen / Kundenbewertungen
  5. Yandex und Baidu bei international ausgerichteten Firmen (Google spielt in Ländern wie China, Russland eine untergeordnete Rolle)
Whatsapp for Business

Whatsapp for Business

Whatsapp Kommunikation im geschäftlichen Alltag – dies hat sich 2017 als Trend festsetzen können und im Verlaufe dieses Jahres sich zu einem bedeutenden Marketingkanal durchsetzen können. Gemäss dem Bundesamt für Statistik, benutzten im 2017 bereits 72% der Schweizer Bevölkerung für die Kommunikation ihr mobiles Endgerät. Im Vergleich zum 2014 ist das ein Wachstum von satten 29 Prozentpunkten. Tendenz weiter steigend. Es lohnt sich also Whatsapp in Betracht für die Einbindung im geschäftlichen Marketingmix einzubeziehen.

Whatsapp ist im Vorteil, dass es in der breiten Masse auf eine hohe Akzeptanz stösst. Gleichzeitig ist die Schwelle zur Kontaktaufnahme mit einem Unternehmen bei diesem Medium deutlich tiefer angesetzt, als zum Hörer zu greifen und ein Telefonat zu führen. Seitens der Unternehmen können Kundenanfragen/Anliegen somit zeitnah bearbeitet werden – dies wirkt sich wiederum positiv auf die Kundenzufriedenheit aus.

In einigen Whatsapp for Business Cases lässt sich dieses gelungene Zusammenspiel der Kommunikation zwischen dem Konsument und einem Unternehmen aufzeigen.
Wie im Fall von Hellman’s, dem amerikanischen Saucenhersteller, welcher in Brasilien “whatscook” aktiv beworben hat. Kunden können sich auf der Website mit ihrer mobilen Telefonnummer für den Service anmelden. Danach setzt sich ein Koch von Hellman’s mit dem Kunden via whatsapp in Verbindung. Der Kunde lässt dem Koch ein Foto mit Zutaten aus dem Kühlschrank zukommen und wird beim Kreieren eines Rezepts kreativ unterstützt. Hier und da erhält er sinnvolle Kochtipps: Zubereitungs Art, Reminder während dem Kochen, etc.
Interaktion mit Kunden auf wird auf eine neue Art und Weise persönlich unterstrichen. Hellman’s macht sich das moderne Kommunikationsverhalten so zunutze und vertieft die Kundenbeziehung mit dem positiven Effekt, dass die Kundenzufriedenheit und der Service optimiert wird.

Work less – post more!

Work less – post more!

Ein neues Jahr. Da kommt irgendwann die Frage auf, sind Vorsätze gefasst für das kommende Jahr? Eine Hassliebe diese Angelegenheit mit den gesetzten Zielen: neues Jahr, neues Ich. Doch wenn wir ehrlich sind – die meisten Vorsätze gehen willkürlich nach Neujahr vergessen.
Es braucht kein neues Jahr, um etwas zu ändern oder Neues zu beginnen, sondern nur Mut und Wille das im Jetzt und Hier umzusetzen.

Aber möglicherweise schaden Vorsätze betreffend Social Media Auftritt im 2018 gar nicht? Die Trends von 2017 analysieren und in diesem Jahr in der Anwendung optimieren.

– Optimierung der Online Performance
– Einstieg ins Influencer Marketing
– Antasten von Advocacy Marketing
– Programmieren und Aufsetzen von Chat Bots
– Social Videos

Das touchpoints Team Sie gerne bei der Umsetzung. Im 2018 bieten wir diverse Workshops hauptsächlich zum Thema Social Media an. Hierfür haben wir etwas für Einsteiger, wie auch Fortgeschrittene für Sie vorbereitet. Die aktuellen Termine der Kurse finden Sie hier: Events.

Wir wünschen Ihnen einen fulminanten Start ins 2018 und freuen uns Sie an einem unserer Workshops begrüssen zu dürfen.

Von Topshots bis zu Micro Influencern

Von Topshots bis zu Micro Influencern

Immer wenn jemand Influencer sagt, stirbt ein Einhorn- letztens habe ich eine passende Illustration dazu gefunden.
Es ist ein kontroverses Thema, welches die Gemüter der Marketer immer wieder zu spalten vermag: Influencer Marketing. Befürworter wie auch Kritiker sind oft am Tisch in einer Diskussion vorzufinden. Fakt ist, diese Strategie hat sich als Werbe Instrument im Social Media etablieren können.
Nur um im selben Atemzug genauer untersucht zu werden, schliesslich möchte man alles im Endeffekt kategorisieren können. Hat man lange immer von den Influencern geredet, gibt es nun eine Granulierung von “Makro” und “Mikro” Influencern. Ein kleiner aber feiner Unterschied

Vermehrt wird jetzt auf die sogenannten “Mikro Influencer” geschworen.
Bis jetzt haben Brands immer zu den Top Influencern, welche eine Riesen Anzahl an Followern aufgebaut haben, hochgeschaut und diese für ihre Kampagnen verpflichtet. Doch Mikro Influencer – eure Stunde scheint nun gekommen zu sein!
Die Studie von Markerly über 2 Mio Social Media User haben ergeben: je grösser die Anzahl Follower, desto mehr sank das Engagement Level der Abonnenten. Überproportional. Ab einer gewissen Menge brach diese Rate dann markant ein.
Eine genaue Definition, ab wann jemand als Mikro Influencer identifiziert wird, existiert noch nicht wirklich.

http://markerly.com/
http://markerly.com/

Warum soll das Augenmerk nun auf Mikro Influencer gerichtet werden?
Die Zusammensetzung der Fans von Mikro Influencern sind betreffend der Interessen Themen sehr homogen und sehr themenspezifisch basiert. Ausserdem weist die Gruppe sie ein hohes Mass an Treue und Vertrauen in den Influencer vor.
Für Brands insofern interessant, da sie so eine Zielgruppe erreichen kann, welche ähnliche Interessen miteinander teilen. Um effektiv zu arbeiten, müssen mehrere kleine Influencer ein eine Kampagne eingebunden werden.
Der Streuverlust ist bei einem grossen Influencer grösser, da die Folgschaft heterogen zusammengesetzt ist – Unternehmen erhalten dadurch viel Reichweite, müssen aber mit einem Streuverlust rechnen, da sie die gewünschte Zielgruppe nicht im gewünschten Ausmass erreichen wird.
Ein weiterer Aspekt ist sicherlich, dass der finanzielle Einsatz sich auf das Gleiche hinausläuft, wie bei einer Zusammenarbeit mit einem grossen Influencer.

Ausge-snappt?

Ausge-snappt?

Vor einiger Zeit haben wir darüber geredet, wie der Ringkampf zwischen Instagram und Snapchat wohl ausgehen wird. (Artikel hier)
Nun hat Instagram wohl den Ring als Sieger verlassen. Updates auf Updates sind in den letzten Monaten gefolgt. Natürlich kann man sich darüber streiten, dass Instagram die Story Funktion einfach von Snapchat 1:1 übernommen hatte. Dazu kann man nur sagen, dass Zuckerberg seine Hausaufgaben ordentlich gemacht hatte – Spiegel hat dabei das Nachsehen.
Gemäss dem Motto, wenn man schon kopiert- dann besser. Man kann dies als Angriff gegen Snapchat sehen, weil Facebook Snapchat nicht aufkaufen konnte – oder schlichtwegs als Upgrade ansehen. Wer im Social Media mithalten will, der muss nun mal auf neue Trends reagieren. Dabei war die Aufregung und Skepsis- ja gar Empörung (!) gross gewesen, als Instagram die Kernfunktion von Snapchat, auf Instagram eingebaut und releast hatte.
Anfänglich konnte E.Spiegel sich zurücklehnen, da in der Instagram Story viele Funktionen wie Geotagging, Gesichtsfilter, Gruppenstories gefehlt hatten. Doch Instagram hat kräftig aufgerüstet und auch dieses Manko beseitigt. Ein weiteres Plus ist sicher die “Hashtag Story Funktion”, mit der man andere Inhalte mit demselben Hashtag in einem Pool vorfinden kann.

source: https://hypebeast.com
source: https://hypebeast.com

Selbst bei den Userzahlen kann Snapchat nur noch zusehen, wie Instagram ihnen diese laufend abwirbt. Auch im B2B Business, wenn es um die “Brand Adoption” geht, bietet Instagram die attraktiveren Bedingungen.
In den Insta Stories lassen sich Webshops/Websiten verlinken. Vorläufig ist diese Funktionen nur verifizierten Accounts vorbehalten. Für die Verifikation muss man eine grosse Anzahl von Abonnenten vorweisen und die Gefahr laufen, kopiert zu werden.
Eine weitere Funktion ermöglicht es den Usern, gewünschte Produkte direkt aus einer Stories zu kaufen, ohne dass sie die App dabei verlassen müssen. Für Brands war es noch nie einfacher gewesen Lifestyle Produkte kostengünstig und gezielt zu platzieren und diese anschliessend auch abzusetzen. Auch der Aufwand für potentielle Kunden hat sich dadurch verringert. Aufgrund von diesem Feature setzen die vielen Influencer mittlerweile vermehrt auf das Instagram Story Posting. Snapchat wird in dieser Hinsicht mehr und mehr vernachlässigt.
Man könnte sagen, das Ende von Snapchat ist eingeläutet worden- doch vielleicht releast das Snapchat Team etwas Innovatives und belebt den Wettbewerb nach kreativen Updates der Funktionen wieder.
Es bleibt also Spannend in diesem Wettkampf!

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Video Content

Video ist das Medium, welches die Marketing Landschaft 2017 dominieren wird. Steht zumindest überall. Eigentlich hat es schon immer einen grossen Platz im Internet eingenommen, unabhängig davon welches Jahr wir geschrieben haben.
Der Trend zeigt es bereits auf. Umgeben von hoch stilisierten Kampagnen, sehnen sich die Menschen in der heutigen Zeit nach mehr Authenzität, Echtheit und vor allem Selbstidentifikation. Weg von kostspieligen Videodrehs und mehr Realität und Individualität. Selbst gedrehte und geschnittene Clips stehen hoch im Kurs. Schlussendlich bleibt das Konzept des Storytellings bleibt im Kern dasselbe. Abgesehen vom Kostenfaktor, welcher sich dadurch ebenfalls deutlich senkt, ist die Video Produktion noch nie so einfach gewesen. Eine grosse Auswahl an Video Tools mit Basic Features ist für jedermann zugänglich und zugleich kostenlos geworden und man muss nicht ein Meister im Schneiden sein, zum eine spannende Filmsequenz zu kreieren. Hier ein Beispiel von unserem alleresten, selber produziertem Clip: Baden ist – Triebguet

Live Video Marketing
Durch die fortschreitende Digitalisierung und all seinen Optionen, kann heutzutage jeder als “freier” Reporter aktiv werden. Dank schnellerer Internetgeschwindigkeit und mehr Leistungsfähigkeit der mobilen Endgeräte, haben wir die Möglichkeit die Videos jederzeit und überall zu konsumieren.
Video Inhalte erhalten von Grund auf eine grosse Aufmerksamkeit. Die User ziehen visuellen Inhalt oftmals dem geschriebenem Content vor.

Bei Live Videos kommt der Faktor hinzu, dass Social Media User Erlebnisse ihres Social Media Stars “hautnah” mitverfolgen können. Sie ermöglichen zudem, dass User Kommentare und Fragen in Echtzeit generiert werden, das kann vom Brand aufgenommen werden und im Video darauf eingegangen werden – es steigert das Engagement und fördert die Bindung mit der Community.
Der Einsatz von Live Videos kann im B2B Business zweckmässig eingesetzt werden: Making Of, Backstage Insights, neue Produkte vorstellen, Interviews, etc. So können zukünftige, interessierte und bestehende Kunden auf sich aufmerksam gemacht werden. Die Vergänglichkeit der Live Videos sind ein weiterer Aspekt, welches die User auffordern das Streaming “Hier und jetzt” mitzuverfolgen. Auch wenn es später On Demand abrufbar ist – es ist nicht dasselbe “Feeling”, wie ab der ersten Sekunde live dabei gewesen zu sein.
Hinzu kommt, dass Live Videos auch spontan ausgestrahlt werden, dies macht Marken und Unternehmen doch so sympathisch und menschlich, weil ebendiese Videos improvisiert und auch kleine Patzer schmunzelnd zur Kenntnis genommen werden.
Marketer sollten das Medium Video ernsthaft in Betracht ziehen, da man damit auch eine Kampagnen Serie starten kann.
Bei der Produktion sollte auf Improvisation und Authenzität gesetzt werden, durchgeplant wirkt schnell gestellt. Schnelle und spannende Vermittlung von Informationen generiert schnelle Reichweite, welche von den Usern geschätzt wird.

picture via picjumbo.com

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Pinterest

Die Chancen im Dschungel der sozialen Netzwerke den Überblick zu verlieren, ist gross. Facebook, tumblr, twitter, und und und. Doch heute geht es nur um Pinterest.
Eine Plattform, auf der  virtuelle Pinnwände erstellt werden können, nur um diese individuell zu befüllen. Zu jedem beliebigen Thema enstehen somit Bilderkollektionen. Anders als bei anderen Plattformen, dient Pinterest zum Austausch von Inspirationen und Wissen, welche durch hochstehende und visuelle Inhalte bestechen.
Viele Marken nutzen Pinterest parallel zu laufenden Kampagnen um diese zu verstärkt zu pushen. Oder man kann Produkte auf diese Art vor einem anstehenden Release promoten und somit potentielle Käufer darauf aufmerksam machen.
Hierzulande wird Pinterest rege genutzt, während es in den USA sich längstens als fester Bestandteil im Online Marketing Bereich gehandelt wird.

pinterest Seite von touchpoints

Ist es, weil das Outreach Potenzial von Pinterest unterschätzt wird? Oder weil Unternehmen nicht genau wissen, wie Sie Pinterest für Ihre Online Marketing Aktivitäten einsetzen können? Pinterest bietet Unternehmen die Möglichkeit die eigene Markenpräsenz aufzubauen und zeitgleich den Traffic zu erhöhen. Im Fall wie bei Sephora, kann dies zu einer spürbaren Steigerung des Umsatzes und Absatzes führen. Die Beauty Kette hat festgestellt, dass der Traffic auf ihrer Webseite dank Pinterest Pins gestiegen ist und hat sich kurzerhand mit dieser Flut von Informationen und Daten auseinander gesetzt. Sie setzten einen Firmen Account auf und die Marketing Verantwortlichen konnten genau evaluieren, welche Beauty Trends bei ihren Kundinnen angesagt ist und wo Nachfrage besteht. Darauf haben Sie Ihre Pinterest Aktivitäten aufgebaut und die Pinnwände sind nach den Kundenbedürfnissen ausgerichtet und sie können kundenspezifische Pins pinnen. Sephora hat den Balance Akt zwischen Promotion und Kundenbindung geschafft.

Dass Pinterest User auf der Plattform vordergründig als Inspirationsquelle (Interior, DIY, Tutorials, etc.) benutzen, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Plattform hat sich als visuelle Suchmaschine etabliert. Pinterest treibt die User ohne grossen Effort zu Kaufentscheidungen und tragen somit direkt zum Push einer Marke bei. Die Pins beinhalten oftmals eine Rück Verlinkung zum Artikel, und wenn dieser in einem ästhetischen und spannenden Content verarbeitet wird- da ist der Gang in den Warenkorb des Kundens auch nicht mehr weit weg.

Pinterest for Business. Schlussendlich möchte man den Content monetarisieren, dieses Potenzial hat auch Pinterest erkannt und diverse Features für Unternehmen eingeführt.

  • Promoted Pins
    Die Unternehmen “kaufen” sich damit mehr Sichtbarkeit. Bei geteilten Inhalten wird die Original Quelle immer mitgeliefert und eine Rückverfolgung auf die Webseite des Unternehmens gewährleistet ist.
  • Rich Pins
    Diese sind mit Custom Audience Applikation ausgestattet, welches ein Retargeting ermöglichen, sofern dieser besagte Pin von einem User gemerkt wird. Kurz: ein Pin, gespickt mit Werbung.
  • Buyable Pin
    Hierzulande noch nonexistent, demnächst sollte dies aber ändern. Diese Art von Pins ermöglichen einen direkten Kauf aus der Pinterest App.

Zudem bietet Pinterest für Business Accounts ebenfalls ein Analyse Tool, in dem man genau einsehen kann, welcher wie es um die Performance der Pins steht. Sammeln Sie noch oder pinnen Sie schon?

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Digital Detox

Das Smartphone hat unseren Konsum in Bezug der digitalen Medien in den letzten zehn Jahre massgebend verändert und geprägt. Und damit auch die Art und Weise der Kommunikation und der sozialen Interaktionen.

Bekenntnisse eines Social Media Junkies. Ich bekenne Farbe und gestehe meinen Hang zu Social Media ein. Konsum und Nutzung, ich bin definitiv ein Kind der “Digital Native” Generation. Natürlich macht es Spass Momente aus seinem Leben mit der ganzen Welt und seiner eigens aufgebauten Community zu teilen. Doch in letzter Zeit merke ich, dass ich mein Leben vermehrt durch den Bildschirm sehe, anstatt zu verweilen und den Moment einfach nur für mich zu geniessen.
Für alles wird eine Story aufgezogen, bearbeitet und gepostet. Die Spontanität war weg und alles wird getimet, anhand von Analysen. An der Authenzität meiner Posts habe ich jedoch nie gezweifelt. Doch ich war ständig präsent und erreichbar. Ab und zu beantworte ich noch geschäftliche E-Mails nach Feierabend, ist ja nichts dabei oder? Bei Konversationen mit Freunden hatte ich stets ein Auge auf das Smartphone gerichtet. Wie viel von den Gesprächen bei mir hängen geblieben ist? Ich weiss es nicht. Selbst beim Sport ausüben- nie ohne mein Smartphone, schliesslich möchte ich, dass es jeden Kilometer trackt.
Kennt ihr das Phänomen “Phantom Vibrieren”? Ja, davon bin auch ich betroffen. Man bildet sich ein, das Smartphone habe vibriert und eine Nachricht ist eingegangen, dabei- hat sich NICHTS getan auf dem kleinen Gadget.

Da habe ich die Notbremse gezogen. Denn ich möchte bewusst weniger Zeit auf den sozialen Netzwerken verbringen. Die Konsequenz darauf folgte prompt: Accounts wurden gelöscht, Apps vom Smartphone entfernt, Push up Nachrichten deaktiviert und ab 21.30 Uhr wird der Flugmodus bei mir aktiviert.
Für diese Haltung gibt es bereits ja den Begriff “Digital Detox”. Zurzeit befinde ich mich in der Warm up Phase, aber dennoch möchte ich dies beibehalten.

5 Tipps für Digital Detoxing

1. Unnötige Accounts löschen, welche nur Zeit fressen (und ich meine auf “löschen”, auf Nimmerwiedersehen!)
2. Apps vom Smartphone löschen (dank Facebook mutierte ich zum Lerntyp “Lernverweigerer, da ich immer wieder abgelenkt wurde und auf dieser Plattform hängen blieb)
3. Den Flugmodus für eine bestimmte Zeit fixieren und sich in dieser Zeit mit anderen Dingen beschäftigen (lesen, zeichnen, etc.)
4. In der Freizeit das Smartphone in eine Ecke legen oder auch ohne aus dem Haus gehen
5. Das Smartphone mal in der Tasche lassen, es muss nicht alles geteilt und fotografiert werden.

Die Liste ist lang und lässt sich natürlich beliebig fortsetzen, aber ich meine, dies sollte kein Ratgeber Artikel werden, sondern nur Anregungen über den eigenen Konsum von Social Media auf den Weg mitgeben.

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Fake News

Heute kann man sich bequem online im Netz täglich über das aktuelle Weltgeschehen informieren. Online, wo alles schnell eine Eigendynamik entwickeln kann und Dinge schnell anpassungsfähig sind, ist eine kritische Haltung gegenüber Berichterstattungen unabdingbar geworden. Sollten nicht Fragen beim Lesen auftauchen wie:  Auf welchen Fakten basiert der veröffentlichte Artikel? Wie gründlich wurde hierzu recherchiert? Und zu guter Letzt, widerspiegelt der Artikel eine neutrale Haltung? Schliesslich will der Leser sich nur informieren und nicht in seiner Meinungbildung gezielt manipuliert werden.
Begriffe die derzeit immer wieder in Verbindung mit dem Online Journalismus fallen sind Fake News, Lügenpresse, Falschmeldung, etc.
Social Media hat das Rad nicht neu erfunden und dasselbe betrifft auch die falsch gesetzten Berichte. Diese gab es seit jeher.

Fake News sind Falschmeldungen, welche bewusst als Wahrheit publiziert und verbreitet werden. Sie handeln von Ereignissen, welche nie passiert sind. Jetzt stellt sich die Frage, warum überhaupt solche Fake News verbreitet werden? Dahinter steckt oft Kalkül um bestimmte Interessen zu verfolgen. Was ist dann geeigneter, als wenn man die breite Masse für seine Interessen mit einfachen Mitteln für sich gewinnen kann? Sei es mit Meinungs Manipulation, Hetze, Instrumentalisierung. Die Auswirkungen sind nicht unterschätzen. Bsp: Das missbrauchte Mädchen, dies hat zu Anspannungen zwischen Deutschland und Russland geführt und für Unmut über Migranten gesorgt.
Die Problematik dahinter ist, dass Falschmeldungen massgeschneidert sind auf die Zielgruppen. Deren Reaktionen können laufend und in real time analysiert werden und somit auch die Berichterstattung. Die Schöpfer von Fake News, haben das “viral going” Potenzial dahinter entdeckt. Die neue Reichweite, welche mit den Fake News generiert werden können, bietet somit den Anreiz überhaupt solche Falschmeldungen ins Netz zu stellen.

Der Erfolg der Fake News basiert auf ihren reisserischen Headlines, welches die behandelnde Thematik bereits kompakt zusammenfasst. In der Berichterstattung ist klar zu erkennen, dass auf Hard Facts verzichtet werden, da diese die Menschen nicht so gut erreichen, als wenn man auf ihre Emotionen abzielt (Ängste, Hoffnungen, Wünsche, etc.).
Die reisserische Schlagzeile, soll Leute dazu animieren den Artikel zu teilen. Denn die vielen Likes und Shares zeugen ja von einer Seriosität und es ist erschreckend, wie oft dies geschieht, ohne dass der Artikel effektiv gelesen wurde. Oftmals übernehmen seriöse Nachrichtenquellen solche Falschmeldungen 1:1, und manifestieren die Glaubwürdigkeit von den Fake News. Sie bestätigen somit den erfundenen Artikel mit der Seriosität ihrer eigenen Plattformen.
Selbst eine ernsthafte Gegenrecherche um die Falschmeldung zu widerlegen dauert an und bis dahin hat sich die Falschmeldung bereits in den Köpfen der Menschen verankern können. Die Überzeugungskraft des Artikels ist nicht zu unterschätzen und viele Journalisten überprüfen eine Falschmeldung kaum noch und veröffentlichen ihn beinahe identisch zum Original Artikel.

Es ist wirklich eine Notwendigkeit geworden, einen behutsamen Umgang mit Social Media zu pflegen. Im besten Fall einen weiteren Artikel zum gleichen Thema auf einer seriösen Plattform zu suchen. Eine Portion von kritischer Haltung hat noch niemandem geschadet und in einer Zeit, in der Fake News an der nächstmöglichen Ecke lauern könnten, sowieso

– Anh Nguyen

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