Whatsapp for Business

Whatsapp for Business

Whatsapp Kommunikation im geschäftlichen Alltag – dies hat sich 2017 als Trend festsetzennnen und im Verlaufe dieses Jahres sich zu einem bedeutenden Marketingkanal durchsetzennnen. Gemäss dem Bundesamt für Statistik, benutzten im 2017 bereits 72% der Schweizer Bevölkerung für die Kommunikation ihr mobiles Endgerät. Im Vergleich zum 2014 ist das ein Wachstum von satten 29 Prozentpunkten. Tendenz weiter steigend. Es lohnt sich also Whatsapp in Betracht für die Einbindung im geschäftlichen Marketingmix einzubeziehen.

Whatsapp ist im Vorteil, dass es in der breiten Masse auf eine hohe Akzeptanz stösst. Gleichzeitig ist die Schwelle zur Kontaktaufnahme mit einem Unternehmen bei diesem Medium deutlich tiefer angesetzt, als zum Hörer zu greifen und ein Telefonat zu führen. Seitens der Unternehmennnen Kundenanfragen/Anliegen somit zeitnah bearbeitet werden – dies wirkt sich wiederum positiv auf die Kundenzufriedenheit aus.

In einigen Whatsapp for Business Cases lässt sich dieses gelungene Zusammenspiel der Kommunikation zwischen dem Konsument und einem Unternehmen aufzeigen.
Wie im Fall von Hellman’s, dem amerikanischen Saucenhersteller, welcher in Brasilien “whatscook” aktiv beworben hat. Kundennnen sich auf der Website mit ihrer mobilen Telefonnummer für den Service anmelden. Danach setzt sich ein Koch von Hellman’s mit dem Kunden via whatsapp in Verbindung. Der Kunde lässt dem Koch ein Foto mit Zutaten aus dem Kühlschrank zukommen und wird beim Kreieren eines Rezepts kreativ unterstützt. Hier und da erhält er sinnvolle Kochtipps: Zubereitungs Art, Reminder während dem Kochen, etc.
Interaktion mit Kunden auf wird auf eine neue Art und Weise persönlich unterstrichen. Hellman’s macht sich das moderne Kommunikationsverhalten so zunutze und vertieft die Kundenbeziehung mit dem positiven Effekt, dass die Kundenzufriedenheit und der Service optimiert wird.

Work less – post more!

Work less – post more!

Ein neues Jahr. Da kommt irgendwann die Frage auf, sind Vorsätze gefasst für das kommende Jahr? Eine Hassliebe diese Angelegenheit mit den gesetzten Zielen: neues Jahr, neues Ich. Doch wenn wir ehrlich sind – die meisten Vorsätze gehen willkürlich nach Neujahr vergessen.
Es braucht kein neues Jahr, um etwas zu ändern oder Neues zu beginnen, sondern nur Mut und Wille das im Jetzt und Hier umzusetzen.

Aber möglicherweise schaden Vorsätze betreffend Social Media Auftritt im 2018 gar nicht? Die Trends von 2017 analysieren und in diesem Jahr in der Anwendung optimieren.

Optimierung der Online Performance
– Einstieg ins Influencer Marketing
– Antasten von Advocacy Marketing
Programmieren und Aufsetzen von Chat Bots
– Social Videos

Das touchpoints Team Sie gerne bei der Umsetzung. Im 2018 bieten wir diverse Workshops hauptsächlich zum Thema Social Media an. Hierfür haben wir etwas für Einsteiger, wie auch Fortgeschrittene für Sie vorbereitet. Die aktuellen Termine der Kurse finden Sie hier: Events.

Wir wünschen Ihnen einen fulminanten Start ins 2018 und freuen uns Sie an einem unserer Workshops begrüssen zu dürfen.

Talking with Bots

Talking with Bots

Wie oft werden Messenger Dienste genutzt? Die Mehrheit der Nutzer weltweit geben an: mehrmals am Tag.  Die Art der Kommunikation hat sich verändert, die Menschen verlassen sich immer mehr auf die mobilen Endgeräte. Die nächste daraus resultierende logische Entwicklung war unabsehbar: der Einsatz von Chatbots, mit oder ohne machine learning.
Ein Trend punkto Anwendung von Chatbots hat sich bereits im 2016 abgezeichnet. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis dieser Hype aus Übersee sich langsam auch auf Europa übergreift.

Denn am Ende geht es jedem Unternehmen darum, den Absatz und die Nachfrage von Produkten und Dienstleistungen zu steigernGleichzeitig möchte man alle Bestrebung in Bezug auf den Kunden erfüllen oder gar zu übertreffen.
Die Nutzer wollen ort- und zeitunabhängig auf Produkte oder Dienstleistungen von Unternehmen zugreifennnen. Der Kunde bestimmt somit, wann und wo er diese Leistungen in Anspruch nehmen möchte. Sei es um vier Uhr morgens im Bett oder am anderen Ende der Welt. Die Zeiten, an denen sie sich anndler und deren Öffnungszeiten richten musste, sind somit vorbei. Diese Veränderung im Konsumverhalten, stellt sicherlich viele Unternehmer vor neuen personellen Herausforderungen, damit Anforderungen von den Kunden erfüllt werden. Unbefriedigte Erwartungen bekommen Brands/Unternehmen im digitalen Zeitalter “in real time” zu spüren: ungenügende Bewertungen, wenig schmeichelnde Rezensionen und letztendlich der Absprung zur Konkurrenz.

In diesem dynamischen Umfeld, mit dem schmalen Grat zwischen Konsum und Kaufentscheid, ist es somit nicht verwunderlich, dass auf der B2B Seite, die Nachfrage an Chatbots steigt. Er dient als gute Ergänzung, da er im Gegensatz zu einer Hotline (welche fixe Zeiten hat), 24/7 erreichbar ist. Hinzu kommt, dass sie vielseitig in der Geschäftstätigkeit einsetzen lassen.
Vom finanziellen Aspekt her betrachtet, lässt sich der Einsatz von Bots (sofern er korrekt aufgesetzt, programmiert und einwandfrei funktioniert) rechnen für ein Unternehmen. Die Senkung der Support-Kosten, der Service kann zeitlich (24/7) ausgedehnt werden, Warteschleifen für Kunden werden somit übersprungen.

Von Topshots bis zu Micro Influencern

Von Topshots bis zu Micro Influencern

Immer wenn jemand Influencer sagt, stirbt ein Einhorn- letztens habe ich eine passende Illustration dazu gefunden.
Es ist ein kontroverses Thema, welches die Gemüter der Marketer immer wieder zu spalten vermag: Influencer Marketing. Befürworter wie auch Kritiker sind oft am Tisch in einer Diskussion vorzufinden. Fakt ist, diese Strategie hat sich als Werbe Instrument im Social Media etablierennnen.
Nur um im selben Atemzug genauer untersucht zu werden, schliesslich möchte man alles im Endeffekt kategorisierennnen. Hat man lange immer von den Influencern geredet, gibt es nun eine Granulierung vonMakro” und “Mikro” Influencern. Ein kleiner aber feiner Unterschied

Vermehrt wird jetzt auf die sogenanntenMikro Influencer” geschworen.
Bis jetzt haben Brands immer zu den Top Influencern, welche eine Riesen Anzahl an Followern aufgebaut haben, hochgeschaut und diese für ihre Kampagnen verpflichtet. Doch Mikro Influencer – eure Stunde scheint nun gekommen zu sein!
Die Studie von Markerly über 2 Mio Social Media User haben ergeben: je grösser die Anzahl Follower, desto mehr sank das Engagement Level der Abonnenten. Überproportional. Ab einer gewissen Menge brach diese Rate dann markant ein.
Eine genaue Definition, ab wann jemand als Mikro Influencer identifiziert wird, existiert noch nicht wirklich.

http://markerly.com/
http://markerly.com/

Warum soll das Augenmerk nun auf Mikro Influencer gerichtet werden?
Die Zusammensetzung der Fans von Mikro Influencern sind betreffend der Interessen Themen sehr homogen und sehr themenspezifisch basiert. Ausserdem weist die Gruppe sie ein hohes Mass an Treue und Vertrauen in den Influencer vor.
Für Brands insofern interessant, da sie so eine Zielgruppe erreichen kann, welche ähnliche Interessen miteinander teilen. Um effektiv zu arbeiten, müssen mehrere kleine Influencer ein eine Kampagne eingebunden werden.
Der Streuverlust ist bei einem grossen Influencer grösser, da die Folgschaft heterogen zusammengesetzt ist – Unternehmen erhalten dadurch viel Reichweite, müssen aber mit einem Streuverlust rechnen, da sie die gewünschte Zielgruppe nicht im gewünschten Ausmass erreichen wird.
Ein weiterer Aspekt ist sicherlich, dass der finanzielle Einsatz sich auf das Gleiche hinausläuft, wie bei einer Zusammenarbeit mit einem grossen Influencer.

Custom Audience

Im digitalen Zeitalter hinterlassen wir oftmals online unsere Spuren. Mittlerweile ist es auch in den hintersten Reihen angekommen, dass all unsere Online Aktivitäten getrackt werden und persönliche Daten wie am Laufband gesammelt werden. Was genau mit diesen Informationen angestellt wird, das hinterfragen die wenigsten oder wollen es gar nicht so genau wissen. Der Wortlaut, dass die Daten intern oder gar extern für Werbezwecke weiterverarbeitet werden, ist oftmals ungenügend und vage formuliert. Wenn dies transparenter und klarer ausgedrückt wird, laufen Unternehmen Gefahr potentielle Kunden abzuschrecken und allenfalls zu verlieren.

Umstritten ist der Einsatz von Custom Audience, für Unternehmen ein Segen und für die Datenschutzbehörde ein Fluch. In der Praxis hat die Verwendung von “Custom Audience” sich mittlerweile als fester Bestandteil von Social Media etabliert und ist bei Marketern kaum wegzudenken. Facebook (nebst Google, Twitter, etc.) nimmt in diesem Bereich als Anbieter von Custom Audience eine Vormachtstellung ein. Nachdem sie Facebook Ads salonfähig gemacht haben, haben sie sich nicht zurück gelehnt, sondern die Werbemöglichkeiten weiter ausgebaut. Custom Audience.
Dieses Tool unterstützt Unternehmen bei der Definition von Zielgruppen, damit diese mit Werbeanzeigen pro-aktiv beworben werdennnen. Da die Zielgruppendefinition teils sehr kristallisiert erfolgt, können Werbetreibende die Streuverluste ihrer Werbeaktivitäten auf ein Geringes reduzieren.
Alles was benötigt wird ist die Bereitstellung oder das Sammeln von Kundendaten, natürlich mit deren Einwilligung.

Es gibt verschiedene Typen von Custom Audience
1. Custom Audience durch Website
Werbekunden von Facebook, binden ein Facebook Pixel auf ihre Webseite ein. Dieses trackt dann alle Aktivitäten von Besuchern auf der Seite, was nützlich sein kann für ein späteres Re-targeting.

2. Look-a-like Audience
Bei dieser Thematik geht es nicht um die eigentlichen Kunden/Besucher, sondern User mit vergleichbaren, ähnlichen Eigenschaften und Interessen. Sogenannte Zwillingsgruppen. Dies ermöglicht Unternehmen neue Zielgruppen einfacher zu erschliessen und für sich zu gewinnen. Dank den vorhandenen Daten der “eigenen” Fans, erkennen Algorithmen die neue Zielgruppe.

3. Custom Audience durch File
Dies sorgt für ein genaueres Targeting, da die IP-Adresse, die Nutzer ID und die E-Mail Daten an das Social Network vermittelt werden. Man kann somit Nutzer gezielt mit Werbung bespielen.

4. Mobile App
Alle Apps, bei denen man sich mit dem “Facebook Account” registrieren kann, sammeln im Hintergrund jeden Wisch, Kauf, etc.

Adieu geliebte Anonymität!
Datenschutz sei gewährleistet, so wird es seitens der Website Betreiber angepriesen. Die Daten sind ja verschlüsselt. Nun, dies entspricht nur einem Bruchteil der ganzen Wahrheit. Gehen wir zurück zum Facebook Pixel auf der Webseite. Die gesammelten Daten werden im Ad Manager, im Facebook Business Center, hochgeladen. Natürlich, wenn man sich einverstanden mit der Benutzung von Custom Audience durch Facebook nutzt und die Einwillung der Dateninhaber innehat.
Die hochgeladenen Daten (teils gespickt mit Mobiltelefonnummern, PLZ, Geburtsdaten, etc.) werden von FB verschlüsselt und durch einen Hashwert (vergleichbar mit einem “digitalen Fingerabdruck”) ersetzt. Matchentscheidend dabei ist, dass unterschiedliche Datei-Informationen nicht dem gleichen Hashwert zugeordnet werden dürfen, ansonsten liegt eine Kollision vor.
Nach dem Upload, werden die verschlüsselten Kundendaten mit den hinterlegten Facebook-ID (ebenfalls in Hashwerten angegeben) abgeglichen und bei einemMatch”, werden der bestimmten Zielperson Werbeanzeigen des Unternehmens angezeigt. Die Kontaktdaten sind verschlüsselt, aber die restlichen Informationen (Geschlecht, Alter, etc.) bekanntlich nicht. Ansonsten kann eine Person auf den Plattformen nicht klar bestimmt werden.
Wie gesagt, selbst durch den Besuch einer Webseite (sofern man der Verwendung von Cookies zustimmt), werden bereits Daten gesammelt und später tauchen im persönlichen Newsfeed Werbeanzeigen von bereits angesehenen Produkten auf.

Im Frühling 2018, wird das neue Datenschutzgesetz im EU-Raum in Kraft treten. Die Schweiz zieht auf dieser Ebene nach, damit über grenzübergreifende Fälle in Zukunft fair gerichtet werden kann. Kein Weg führt daran vorbei, denn dies ist die Voraussetzung für einen funktionierenden Datenaustausch zwischen den Staaten. Die Schweiz ist also dazu verpflichtet ihr Datenschutzgesetz von 1993 zu revidieren und Verschärfungen in dieser Hinsicht einzuführen.
Wirtschaftlich betrachtet, wird dies branchenübergreifend auf dem digitalen Markt grosse Veränderungen mit sich bringen.

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Instagram Story

Offensichtlich liebt unsere Gesellschaft gute Wettmpfe.
Muhammad Ali vs. George Foreman (“Rumble in the jungle”), FC Barcelona vs. Real Madrid (el clasico) oder seit Neuestem aus dem Silicon Valley; Instagram vs. Snapchat.
Explizit: es geht um die “Story” Funktion in den jeweiligen Diensten. Der Nutzer kann seinen eigenen Channel mit neuen Inhalten befüllen, welche 24 Stunden für alle zugänglich sind und anschliessend verschwinden. Der Story Kanal kann auf vielfältige Weise genutzt werden: visuelles Tagebuch, Making of, Product Placements, Promotion, etc.

@touchpoints_ch

Snapchat war lange Zeit der ungeschlagene Champion im Story-Ring. Jedoch stieg 2016 Instagram in den Kampf ein. Die Lancierung der Story Funktion in der Instagram App hat die Social Media Umgebung in Wallung gebracht.
Es geht nicht darum, welches die bessere App ist. Instagram mit Snapchat zu vergleichen, ist wie der Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Sie haben beide verschiedene Features in der Story Funktion. Und die Zielgruppen beider Apps, könnten nicht verschiedener sein.

Wie können Unternehmen die Story Funktion auf Instagram zu ihrem eigenen Vorteil nutzen? Als Erstes wandelt man das reguläre Profil in eine Unternehmensseite um. Danach kann man eigens auf seine Instagram Statistiken zurückgreifen (natürlich gibt es genauere Monitoring Tools) und so laufend sein Posting darauf abstimmen.
Instagram wird im Business Bereich sehr produktbezogen angewendet. Der Feed ist gefüllt mit ansprechendem, visuellem Inhalt – alles mit dem Zweck, dass die User ein Begehren für die Produkte des Unternehmens entwickeln und diese danach erwerben. Somit ist eine neue Werbeplattform entstanden. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Dank Geotags, Stickern und Stiften, kann die Story dementsprechend geschmückt werden.

Instagram Story von @freepeople
Instagram Feed von @freepeople

Die “Story” soll als Ergänzung zum Feed verwendet werden. Eine Strategie muss also entwickelt werden: wie und was sollte in dieser 24-stündigen Slideshow gepostet werden. Ist der Inhalt relevant, informativ und ruft die Follower zu Interaktionen auf? Das Engagement von Usern (=potentielle Kunden) kann miteinbezogen werden. Schlussendlich geht es darum mit den Abonennten zu kommunizieren und dies geschieht am besten auf der gleichen Ebene.
Seit neuestem kann man auch andere User/Profile in den Stories erwähnen (sprich “taggen”) und gelangt somit auch auf die erwähnten Profile – ein interessanter Aspekt beim Influencer Marketing.
Eines der Stichworte, welches ganz gross geschrieben werden sollte ist sicherlich: Regelmässigkeit. Ja Regelmässigkeit, nicht Übermässigkeit. Man will die User schliesslich nicht aufgrund einer Reizüberflutung verlieren. Vor allem, wenn die Story Inhalte nicht mit dem Bilder Feed oder dem Brand übereinstimmen.
Dank weiteren Funktionen wie “Boomerang” (Erstellung von eigenen .gifs) und “Hyperlapse” (Zeitraffervideo), kann man etwas Schwung und Abwechslung in seine Stories einbringen.

Instagram, Hyperlapse, Boomerang, Layout

 Mit dieser Funktion hat Instagram den Firmen somit ein weiteres, solides Marketing Werkzeug geliefert. Aktuell sorgt nur die genaue Messung der Stories noch für Schwierigkeiten, doch auch dies wird sicherlich bald erfasst werdennnen und somit analysierbar sein.

-Anh Nguyen

Snapchat

Die sozialen Medien durchlaufen tagtäglich aufs Neue einen Wandel. Dabei ist der Kampf um die Gunst der User hart. Immer etwas Neues, etwas Ausgefallenes, etwas Einmaliges, etwas Besseres muss lanciert werden- man will ja schliesslich die Community nicht langweilen. Dies hat letztens Snapchat, eine kostenlose Instant-Direct-Messaging App,  deutlich von der Konkurrenz (Facebook Stories, Instagram Stories) zu spüren bekommen.


Der Geist, welcher das Logo bei Snapchat ist, steht für die Verflüchtigung und für das Verblassen. Auf diesem Prinzip ist diese Applikation auch aufgebaut. Bilder und Videos mit einer maximalen Laufzeit von 10 Sekunden, “zerstören” sich danach. Den empfangenen Inhalt kann man sich wiederholt (funktioniert nur einmal) anschauen oder ein Screenshot davon machen – der Versender wird jedoch davon benachrichtigt. Wenn man einen Chat verlässt und wieder zurückkehrt, dann erwartet einen nur noch ein weisser, blanker Hintergrund.
Der User hat auch die Option seine eigene “Story” zusammenstellen. Dort sind die geposteten Medien für 24 Stunden sichtbar und danach verschwinden sie.
Die Firma Snapchat hat den Spassfaktor der Anwendung erhöht, in dem sie weitere Features eingeführt haben: Farbfilter, Geofilter (GPS Signal notwendig), Maskenfilter (dank Gesichtserkennung).

Die Benutzung und das Herunterladen von Snapchat ist kostenlos, jedoch können Firmen oder Marken ein Werbepaket für bestimmte Anlässe kaufen. Beispielsweise hat sich Gatorade eine  animierte Linse an der Superbowl im Jahre 2016 gesichert. Zu sehen ist, wie die Gatorade Flüssigkeit über den Kopf des Users geleert wird (man kann darüber sinnieren, ob dies ästehtisch ist oder nicht…)
Die Linse wurde über 165 Mio. Mal angeschaut/benutzt. Diese Reichweite auf Snapchat hatte auch seinen Preis, gemäss durchgesickerten Dokumenten, hat diese Art von Werbeplatzierung Gatorade rund 500’000 US-Dollar pro Tag gekostet. Gatorade Linse: siehe hier!
Kundendefinierte Linsen sind eine von vielen Snapchat Werbemöglichkeiten, unter anderem werden auch gesponserte Geofilter, Videowerbung, Live Stories und natürlich der Discover Channel, aktiv gebucht.

Coachella Festival Geofilter

Einige Firmen benutzen Snapchat bereits als alternatives Marketing Tool. Sie können Live Videos ausstrahlen, Tutorials und Magazine nach ihrem Gusto gestalten und präsentieren. Die Aufmachung von diesen Medien ist oftmals ein richtiger Blickfang. Im Gegensatz zum Inhalt einer Facebook Seite, welcher oftclean” wirkt, bietet Snapchat den Unternehmen die Möglichkeit Einblicke in ihren Alltag zu geben und sich somit kundennah zu zeigen. Diese Art von roher Kommunikation wirkt sehr authentisch und dank den Snapchat Einstellungen, kann jeder User selbst entscheiden, ob er die “Story” anschauen möchte oder nicht. Die Aufdringlichkeit fällt damit auch weg.
Also überlegt ihr noch, oder snapt ihr schon?

Anh Nguyen